Do, 06.05.2021 16:30

Die Aufklärung und die Entwicklung der Statistik

Bei einem Online Jour fixe Kulturwissenschaften stellt der Historiker Tibor Bodnár-Király seine aktuellen Arbeiten über die Anfänge der Statistik im 18. Jahrhundert vor. Sein besonderes Interesse gilt dabei dem geistigen Nährboden in der Habsburgermonarchie.

Seutter Taschenatlas 1750 © ÖAW/Sammlung Woldan
Seutter Taschenatlas 1750 © ÖAW/Sammlung Woldan

Die Aufklärung war auch in der Habsburgermonarchie von einer großen Offenheit für Neues geprägt. Das setzte einen Prozess der Akkumulation neuen Wissens in Gang und begründete in der Folge neue Forschungsfelder. In dieser prägenden Epoche beginnt auch die Geschichte der Statistik, die der Historiker und Politikwissenschaftler Tibor Bodnár-Király bei einem Online Jour fixe Kulturwissenschaften des Instituts für Kulturwissenschaften und Theatergeschichte (IKT) der ÖAW in den Blick nimmt.

In „Enlightenment and Statistics: Mitigation and Adaptation in Eighteenth-Century Habsburg Monarchy“ erkundet Tibor Bodnár-Király den geistigen Nährboden in der Habsburgermonarchie des 18. Jahrhunderts für die Entwicklung dieses Fachs. Darüber hinaus öffnet die Erkenntnis, dass gerade durch die Aufklärung ein statistischer Zugang zur Einordnung von Fakten wichtig wurde, ein besseres Verständnis auf den Umgang mit der Pluralität in aufgeklärten wissenschaftlichen Diskursen. Tibor Bodnár-Király hat in Ungarn an der Eötvös Loránd Universität Budapest zum Thema Geistesgeschichte der Aufklärung promoviert und ist aktuell Ernst Mach Fellow am IKT.

Weitere Informationen

Anmeldung bei juliane.fink(at)oeaw.ac.at

Informationen

 

Termin:
6. Mai, 16:30 Uhr

Online via Zoom

Kontakt:
Mag. Juliane Fink
T: +43 1 51581-3310
Institut für Kulturwissenschaften und Theatergeschichte der ÖAW

 

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