Do, 22.04.2021. 16:30

Die Anfänge des gemeinsamen Erinnerns nach dem Genozid in Ruanda

Bei einem Jour fixe Kulturwissenschaften des Instituts für Kulturwissenschaften und Theatergeschichte der ÖAW stellt David Mwambari vom African Leadership Centre des King’s College London jene Initiativen und Institutionen vor, die eine gemeinsame Erinnerungsarbeit nach dem Genozid in Ruanda auf den Weg brachten.

 Kigali Genocide Memorial © Eric Sibomana
Kigali Genocide Memorial © Eric Sibomana

Nach dem Genozid gegen die Tutsi stand die Gesellschaft Ruandas vor der extremen Herausforderung, das Zusammenleben neu zu gestalten. David Mwambari, Mitglied des Advisory Boards des ERC-Projekts „Globalized Memorial Museums“ am Institut für Kulturwissenschaften und Theatergeschichte (IKT) der ÖAW, hat die Bemühungen um ein gemeinsames Erinnern von Beginn an bis 2004 analysiert.

Bei einem Jour fixe Kulturwissenschaften des IKT stellt der Lecturer in African Security and Leadership Studies am African Leadership Centre des King’s College London seine Publikation zu diesem Thema vor. In „Evolution of early memory practices in post-genocide Rwanda (1994-2004)“ geht David Mwambari den Schlüsselereignissen nach, die eine gemeinsame Erinnerung auf den Weg brachten. Er widmet sich den Akteuer/innen, die die frühen Zeremonien und Institutionen prägten, und analysiert schließlich die Veränderungen in Ruandas Gesellschaft, die durch diese Phase der Erinnerungsarbeit möglich wurden.

Weitere Informationen

Anmeldung bei juliane.fink(at)oeaw.ac.at

Informationen

 

Termin:
22. April, 16:30 Uhr

Online via Zoom

Kontakt:
Mag. Juliane Fink
T: +43 1 51581-3310
Institut für Kulturwissenschaften und Theatergeschichte der ÖAW

 

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