Di, 10.11.2020. 18:30

100 Jahre Bundesverfassung und die Corona-Krise

Anlässlich 100 Jahre Bundesverfassungsgesetz lädt die ÖAW zu einer rechtsvergleichenden Podiumsdiskussion mit führenden Vertreter/innen der Staatsrechtslehre und der Rechtsphilosophie ein. Diese werden insbesondere die Herausforderungen der Corona-Pandemie für den Rechtstaat in den Blick nehmen.

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Am 1. Oktober 2020 jährt sich zum 100. Mal der Tag, an dem das österreichische Bundes-Verfassungsgesetz (B-VG) beschlossen wurde. Im Unterschied zu anderen europäischen Staaten werden hierzulande insbesondere Verfahren, in denen Hoheitsmacht ausgeübt wird, sehr detailliert geregelt – mit dem Ziel, eine heterogene Bevölkerung durch einheitliches Recht zusammenzuhalten.

Bis vor kurzem fast vergessen war, dass das B-VG 1920 nicht nur nach der Katastrophe des Ersten Weltkrieges entstanden ist, sondern auch unmittelbar nach der Spanischen Grippe, die sich 1918 weltweit ausbreitete und mehr Menschenleben forderte als der Erste Weltkrieg. 100 Jahre später wird unsere Verfassung durch die Corona-Pandemie vor eine weitere Bewährungsprobe gestellt. Das bildet den Anlass für eine rechtsvergleichende Diskussion mit führenden Vertreter/innen der Staatsrechtslehre und der Rechtsphilosophie zum Thema „100 Jahre Bundesverfassung: Die Coronakrise als Jubiläumsgabe“. Am Podium: Elisabeth Holzleithner (Universität Wien), Clemens Jabloner (Ehrenmitglied der philosophisch-historischen Klasse der ÖAW), Gertrude Lübbe-Wolff (Universität Bielefeld), Felix Uhlmann (Universität Zürich), Moderation: Magdalena Pöschl (wirkliches Mitglied der philosophisch-historischen Klasse der ÖAW, Universität Wien). Grußworte: Alma Zadić, Justizministerin der Republik Österreich.

Einladung

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Informationen

 

Termin:
10. November 2020, 18:30 Uhr

Livestream

Kontakt:
Julia Weilinger, BA
T: +43 1 51581-1214
Assistenz – Klassenpräsidentschaft

 

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