Der gegenwärtige gott : : die paulinische Rede von Gott im horizont der tradition / / Martin Bauspiess.

Nach langer Zeit hat die Paulus-Forschung das Thema der "Gotteslehre" entdeckt. Die "Rede von Gott" ist für Paulus keine selbstverständliche Voraussetzung. Vielmehr muss er sie von seiner Christus-Begegnung vor Damaskus ausgehend neu durchdenken. Dabei bezieht er sich nicht nur...

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Bibliographic Details
Superior document:Wissenschaftliche Monographien zum Alten und Neuen Testament
VerfasserIn:
Place / Publishing House:Göttingen, Germany : : Vandenhoeck & Ruprecht,, [2023]
©2023
Year of Publication:2023
Edition:First edition.
Language:German
Series:Wissenschaftliche Monographien zum Alten und Neuen Testament
Physical Description:1 online resource (496 pages)
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490 1 |a Wissenschaftliche Monographien zum Alten und Neuen Testament 
505 0 |a Cover -- Title Page -- Copyright -- Inhaltsverzeichnis -- Vorwort -- Abkürzungen -- Erstes Kapitel: Gott als Thema der Paulusforschung -- 1. Die Rede von Gott bei Paulus -- 2. Gott als „neglected factor in New Testament Theology" (N. A. Dahl) -- 3. Theologie im Konflikt (H. Moxnes) -- 4. Theologie und Christologie -- 5. Rede von Gott als soteriologisch-christologische Entfaltung (P.-G. Klumbies) -- 6. Wer bestimmt wen? „Solus Deus" (J. Flebbe) -- 7. Christologische Präzisierung: Zum Gottesverständnis des Paulus (T. Jantsch) -- 8. Die Alternative von „Theozentrik" und „Christozentrik" -- 8.1 „Verdopplung des Glaubensobjekts": Die These W. Boussets -- 8.2 Per Christum in Deum (W. Thüsing) -- 9. Theologie und Gottesdienst (W. Schrage und L. Hurtado) -- 10. Aspekte der „Monotheismus"-Debatte -- 11. Die Gottesprädikationen (C. Böttrich, C. Zimmermann) -- 12. Die „biblische Gotteslehre" von R. Feldmeier und H. Spieckermann -- 13. Die Fragestellung der Untersuchung -- 13.1 Zum Sprachgebrauch -- 13.2 Tradition -- 13.3 Interpretation -- 13.4 Zur Textauswahl -- Zweites Kapitel: Der lebendige Gott (1Thess1,9) -- 1. Der Kontext der paulinischen Rede von Gott im Ersten Thessalonicherbrief -- 2. Danksagung und Gotteslob als Quelle der Rede von Gott -- 3. Die Existenz der Gemeinde coram Deo (1Thess1,2f) -- 4. Der Bekehrungsvorgang „von innen" (1Thess1,4-7) -- 5. Der Bekehrungsvorgang „von außen" (1Thess1,8-10) -- 5.1 „Der Glaube an Gott" (1Thess1,8) -- 5.2 Die Bekehrung der Thessalonicher (1Thess1,9f) -- 6. Der lebendige Gott bei Paulus -- 6.1 Der lebendige Gott im Alten Testament -- 6.2 Der lebendige Gott im Frühjudentum und im Neuen Testament -- 7. Zum Begriff der „Bekehrung" -- 8. Die Gegenwart des lebendigen Gottes im Ersten Thessalonicherbrief -- 8.1 Die Bestimmtheit der paulinischen Rede von Gott. 
505 8 |a 8.2 Die Erfahrungsbezogenheit der paulinischen Rede von Gott -- 8.3 Die Exklusivität der paulinischen Rede von Gott -- 8.4 Der eschatologische Charakter des Schöpfungsglaubens -- Drittes Kapitel: Der Herr der Herrlichkeit (1Kor2,8) -- 1. Das Profil der Rede von Gott im Ersten Korintherbrief -- 2. „Tendenzkritik" in der Auslegung des Ersten Korintherbriefs -- 3. 1Kor2,7f im Kontext des Ersten Korintherbriefes -- 3.1 Fragen der Gemeinde in Korinth -- 3.2 Die Ablehnung der Kreuzespredigt (1Kor1,18-25) -- 3.3 Weisheit und Gotteserkenntnis nach 1Kor2,6-16 -- 3.4 Der „Herr der Herrlichkeit" als Gottes Gegenwart (1Kor2,6-9) -- 4. Zum Begriff der δόξα und zur Gottesprädikation ὁ κύριος τῆς δόξης -- 4.1 Zur Traditionsgeschichte des Titels ὁ κύριος τῆς δόξης -- 4.2 Die δόξα der Glaubenden -- 5. Zur Frage der Weisheitstheologie -- 5.1 Stationen der Weisheitstheologie -- 6. Der κύριος τῆς δόξης als die Praesentia Dei -- 6.1 Die Verborgenheit Gottes in der Welt -- 6.2 Die Gegenwart Gottes in Jesus Christus -- 6.3 Das Gegenüber von Schöpfer und Geschöpf -- Viertes Kapitel: „Vater" und „Herr" (1Kor8,6) -- 1. „Binitarischer Monotheismus" bei Paulus? -- 2. Das Bekenntnis in 1Kor8,6 im Kontext von 1Kor8,1-11,1 -- 2.1 Das Problem in Korinth nach 1Kor8,1-13 -- 2.2 Die Erkenntnis des Glaubens (1Kor8,1-3) -- 2.3 Der eine Gott als Kriterium des Lebens (1Kor8,4-6) -- 3. Tradition und Interpretation -- 3.1 1Kor8,6 als Interpretation von Dtn6,4 -- 3.2 Zur Schöpfungstheologie in der Stoa und bei Philo -- 3.3 Gott in Begegnung -- 3.4 Der „Schwache" als „Bruder" -- 4. Der eine Gott als πατήρ und κύριος -- Fünftes Kapitel: Christusbegegnung und Gottesbegegnung -- 1. Die Bedeutung der Damaskus-Begegnung für die paulinische Theologie -- 1.1 „Call Rather than Conversion": Paul within Judaism? -- 2. Die Damaskus-Begegnung nach dem Galaterbrief -- 2.1 Die Erinnerung an die Begegnung. 
505 8 |a 2.2 Die Erkenntnis des Paulus vor Damaskus nach Gal1,16 -- 2.3 Tradition und Interpretation: Dtn21,23 in Gal3,13 -- 3. Die Damaskus-Begegnung nach dem Philipperbrief: Phil3,2-11 -- Sechstes Kapitel: Begegnung mit dem Schöpfer (2Kor4,6) -- 1. Schöpfungshandeln und Gotteserkenntnis -- 1.1 Der Dienst des Apostels (2Kor4,1f) -- 1.2 Die Verschlossenheit der „Verlorenen" (2Kor4,3f) -- 1.3 Zum Hintergrund der Bezeichnung εἰκὼν τοῦ θεοῦ in 2Kor4,4 -- 1.4 Die δόξα auf dem Angesicht des Mose (2Kor3,7 -- Ex34,29f.35) -- 1.5 Jesus Christus als Gottes rettende Gegenwart (2Kor4,5f) -- 1.6 Zur „Bekehrungsterminologie" in 2Kor4,6 -- 2. Gotteserkenntnis und Schöpfungserkenntnis. Ein Blick auf Röm1,19-21 -- 3. Die Erkenntnis des Schöpfers -- Siebtes Kapitel: Die Königsherrschaft Gottes im Geist (Röm1,3f) -- 1. Gottesbegegnung und „Rechtfertigungslehre" -- 2. Der argumentative Kontext des Römerbriefs -- 3. Gottes Evangelium als Ausgangspunkt der Rede von Gott (Röm1,1f) -- 4. Der Inhalt des Evangeliums (Röm1,3f) -- 5. Das Problem einer „trennungschristologischen" Auslegung von Röm1,3f -- 6. Anfragen an das Konzept einer „Trennungschristologie" -- 7. Zur Exegese von Röm1,3f -- 8. Zum traditionsgeschichtlichen Hintergrund von Röm1,3f -- 8.1 Die „Nathan-Verheißung" in 2Sam7,12-16 -- 8.2 Der „Sohn Davids" (PsSal 17) -- 8.3 Die Interpretation von 2Sam7,12ff in Qumran -- 9. Die Königsherrschaft Gottes im Geist -- 9.1 Zur „Davidssohnschaft" Jesu in der synoptischen Tradition -- 9.2 Die Davidssohnschaft Jesu „nach dem Fleisch" -- 9.3 Tradition und Interpretation -- Achtes Kapitel: Die Durchsetzung der Gottesherrschaft (Phil2,6-11) -- 1. Phil2,6-11 im Kontext des Philipperbriefs -- 2. Zur Frage nach der Gattung von Phil2,6-11 -- 3. Zur Struktur und zur Aussage von Phil2,6-11 -- 3.1 Gottes Gegenwart in dem gekreuzigten Jesus (Phil2,6-8). 
505 8 |a 3.2 Die Offenbarung des Namens Gottes (Phil2,9-11) -- 4. Das Motiv des „Namens" bei Deuterojesaja und in Phil2,10f -- 5. Das Problem einer „Adam-Christologie" -- 6. Gottesverständnis und Ethik im Philipperbrief -- 7. Der eine Gott und die Vorstellung „zweier Götter" -- Epilog: Perspektiven der paulinischen Rede von Gott -- Bibliographie -- Personenregister (nur die im Haupttext genannten Namen) -- Stellenregister (nur die im Haupttext genannten Belege) -- Altes Testament -- Neues Testament -- Frühjüdische Schriften -- Frühchristliche Schriften -- Weitere antike Literatur. 
588 |a Description based on publisher supplied metadata and other sources. 
588 |a Description based on print version record. 
504 |a Includes bibliographical references. 
520 8 |a Nach langer Zeit hat die Paulus-Forschung das Thema der "Gotteslehre" entdeckt. Die "Rede von Gott" ist für Paulus keine selbstverständliche Voraussetzung. Vielmehr muss er sie von seiner Christus-Begegnung vor Damaskus ausgehend neu durchdenken. Dabei bezieht er sich nicht nur auf die frühjüdische, sondern auch auf die frühchristliche Tradition, die er vor seiner Bekehrung als Blasphemie angesehen hatte. In dieser frühchristlichen Tradition sind wesentliche Aussagen über die Christologie bereits enthalten. Paulus "erfindet" also keine neue Christologie, wie häufig suggeriert wird. Er durchdenkt vielmehr die Konsequenzen der Christus-Offenbarung für die Gotteslehre und die Soteriologie. Dieser Prozess von Tradition und Interpretation wird in der Untersuchung an den paulinischen Hauptbriefen in chronologischer Reihenfolge entlanggehend nachgezeichnet. So entsteht ein zusammenhängendes Bild der paulinischen Rede von Gott sowie eine Beschreibung des Prozesses, in der die Theologie des Paulus sich entwickelt. Deutlich wird: Paulus ist viel "traditioneller" als oft angenommen wird. Seine Wirkung ist aber darin begründet, dass er eine Interpretation der Tradition vornimmt, die konsequent von dem Gedanken des gegenwärtigen Gottes bestimmt ist.  
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