Sehnsucht nach dem Guten : Zum Verhältnis von Literatur und Ethik im epischen Werk Peter Handkes / Tanja Angela Kunz, Mathias Mayer, Christine Lubkoll, Joachim Jacob, Claudia Öhlschläger

Wie viel Gutes braucht ein Werk, um als moralisches zu gelten? Wie viel Moral, um sehnsuchtsvoll zu bleiben? Und wie viel Sehnsucht, um am Guten festzuhalten? Das Werk von Peter Handke ist eines der umstrittensten: Was sich in ihm vielfach als moralischer Anspruch zeigt, wird in der Kritik als narzi...

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Bibliographic Details
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Year of Publication:2017
Edition:1st ed.
Language:German
Series:Ethik - Text - Kultur 12.
Physical Description:1 online resource.
Notes:Originally presented as author's thesis (doctoral)--Humboldt-Universität zu Berlin, 2014.
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505 0 |a Intro -- Sehnsucht nach dem Guten: Zum Verhältnis von Literatur und Ethik im epischen Werk Peter Handkes -- Inhalt -- 1. EINLEITUNG -- 1.1. Forschungsstand: Literatur und Ethik -- 1.2. Zeitgenössische Perspektiven auf das Verhältnis von Ethik und Ästhetik -- 1.3. Das Ästhetische als Erfahrungsmodus und seine Wirkung -- 1.4. Aufbau und Konzeption der Forschungsarbeit -- 2. GRUNDLAGEN ZU HISTORIE UND WERK -- 2.1. Überblick über das Werk Peter Handkes anhand der traditionellen Phaseneinteilung -- 2.1.1. Zur Popularität des Narzissmus-Vorwurfs -- 2.1.2. Die Jugoslawien-Debatte und die Wende zu autorzentrierten und autobiographischen Studien -- 2.2. Gesellschaftspolitischer und kultureller Wandel: Handkes Werk zwischen Utopismus und Postutopismus -- 2.3. Sehnsucht - Eine Überblicksdarstellung -- 2.3.1. Sehnsucht(slosigkeit) in Die Stunde der wahren Empfindung -- 2.4. Das Gute - Eine Minimaldefinition -- 2.4.1. Fragmentarische Rückgewinnung der Werte bei Peter Handke -- 3. AUSRICHTUNG AUF DAS GUTE -- 3.1. Repräsentationsformen des Guten: Konstanten in Handkes Werk -- 3.1.1. Peripetien zum Guten -- 3.1.2. Das Gute im Off und die Endlosigkeit des Schreibens -- 3.1.3. Das Gute als das Diaphane: Pause und Schweigen -- 3.1.4. Das Gute in den Zwischenräumen: Topographien der Bewegung -- 3.2. Utopie ‚Literatur' oder utopische Elemente in Handkes Werken? -- 3.2.1. Vor-Schein, (Er-)Lösung, Ahnung -- 3.2.2. Realität, Sehnsucht, Utopie -- 3.2.3. Utopischer Augenblick und Epiphanie: Der kurze Brief zum langen Abschied -- 3.3. Kontrapunkte: Die Produktivität des Defizitären -- 3.3.1. Umdeutung: Schmerz als Motor des Guten in Falsche Bewegung -- 3.3.2. Auslotung: Ekstase und „Weltrichterstimme" in Langsame Heimkehr -- 3.3.3. Umwandlung: Gewalt und das Kehrseitige der Wiederholung in Die morawische Nacht. 
505 8 |a 3.4. Grundlagen für ein ethisches Schreiben: Grenz- und Schwellenphänomene in Peter Handkes Werken -- 3.4.1. Rand, Grenze und Schwelle in Der Chinese des Schmerzes -- 3.4.2. Licht-, Linien- und Brückendynamik: Der Chinese des Schmerzes, Versuch über den geglückten Tag und Nachmittag eines Schriftstellers -- 3.4.3. Dingfolge, (Ver-)Wandlung und Metamorphosen -- 4. ETHISCHE SCHREIBWEISEN -- 4.1. Ethik der Ästhetik -- 4.1.1. Der Stil ist der Mensch -- 4.1.2. Ästhetik und Wirklichkeit in Die Lehre der Sainte-Victoire -- 4.1.3. Schönheit, Apparition und die Antizipation moralischer Ideale -- 4.2. Ethik der Narration -- 4.2.1. Theorien erzählter Geschichten in ihrem Bezug zum Leben -- 4.2.2. Lebens-Stück-Geschichten fehlender Charaktere -- 4.2.3. Modellethik: Wunschloses Unglück und Die linkshändige Frau -- 4.2.4. Die Rückkehr der Geschichte als Verstrickung -- 4.3. Ethik des Selbst -- 4.3.1. Religiosität oder Spiritualität -- 4.3.2. Erkenntnis und die ethische Dimension der Sehnsucht -- 4.3.3. Identität als innere Transzendenz: Die Innenwelt der Außenwelt der Innenwelt -- 4.3.4. Ethischer Narzissmus -- 4.4. Ethik des Anderen -- 4.4.1. Die Fremdheit des Anderen und das andere SIE: Die linkshändige Frau -- 4.4.2. Ethik der Anschauungsästhetik in Langsame Heimkehr -- 4.4.3. Narrative Zeugenschaft in Der Chinese des Schmerzes -- 4.4.4. Die verlorene Tugend: Gerechtigkeit am Beispiel der Jugoslawien-Schriften -- 4.4.5. Sehnsucht nach dem Anderen -- 5. SCHLUSSBEMERKUNG: DEN UNBESETZEN PLATZ WIEDERZEUGEN -- 6. SIGLEN DER WERKE PETER HANDKES -- 7. BIBLIOGRAPHIE -- 7.1. Werke von Peter Handke -- 7.2. Briefwechsel, Gespräche, Interviews von und mit Peter Handke -- 7.3. Weitere Primärliteratur -- 7.4. Sekundärliteratur zu den Werken Peter Handkes -- 7.5. Weitere Sekundärliteratur -- 7.6. Bibliographien, Lexika, Nachschlagewerke, Wörterbücher -- 8. REGISTER -- DANK. 
520 |a Wie viel Gutes braucht ein Werk, um als moralisches zu gelten? Wie viel Moral, um sehnsuchtsvoll zu bleiben? Und wie viel Sehnsucht, um am Guten festzuhalten? Das Werk von Peter Handke ist eines der umstrittensten: Was sich in ihm vielfach als moralischer Anspruch zeigt, wird in der Kritik als narzisstische Überhöhung des Autors, als esoterische Botschaft oder romantisierende Weltvergessenheit bewertet. Geschätzt wurde lange Zeit die produktive Selbstsuche, die sich aus Handkes Texten herauslesen lässt, doch spätestens mit der Veröffentlichung der Jugoslawien-Schriften hat das Werk in der öffentlichen Wahrnehmung – aus moralischer Perspektive – ausgedient. Unter Rückgriff auf zeitgenössische ethisch-ästhetische Theorien wird das epische Werk des Autors auf seinen Status und seine Besonderheiten hin befragt. 
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