Was die Welt zusammenhält
Die Lange Nacht der Forschung an der ÖAW

4. April 2014, 17:00-23:00

Who's who in Byzanz

Die Station eröffnet Ihnen einen Blick auf das Byzantinische Reich und seine Gesellschaft. Wir stellen Ihnen unsere aktuellen Projekte vor, durch die wir ein klareres Bild von dem Lebensraum, der Sprache und der materielle Kultur der Byzantiner erhalten.

Byzantion, die antike griechische Stadt an der Stelle des späteren Konstantinopel, des heutigen Istanbul, ist namensgebend für das Byzantinische Reich. Zwischen dem 4. und der Mitte des 15. Jahrhunderts umfasste es unterschiedlich große Gebiete rund ums östliche Mittelmeer.
Wer waren diese Byzantiner, die sich selbst Römer nannten und dennoch nicht einfach als „junge Römer“ zu bezeichnen sind? Sie sprachen Griechisch, verstanden sich der Tradition des (ost)römischen Reiches verhaftet und vertraten ein christliches Weltbild.

Zur Personalisierung von Schriftstücken und Waren verwendeten die Byzantiner Siegel mit einem christlichen bildlichen Motiv und einem kurzen Hinweis auf den Besitzer. Dieses Material erlaubt in vielen Fällen in Kombination mit anderen Quellen die Zuweisung eines Siegels an bestimmte historische Personen.
Durch Poster und Bildschirmpräsentationen werden das Siegelprojekt und andere Projekte vorgestellt, in denen an der Abteilung Byzanzforschung/Institut für Mittelalterforschung der ÖAW der Lebensraum, die Sprache und die materielle Kultur der Byzantiner erforscht werden.

Standort:
Österreichische Akademie der Wissenschaften
Dr. Ignaz Seipel-Platz 2
Erdgeschoß
1010 Wien