Was die Welt zusammenhält
Die Lange Nacht der Forschung an der ÖAW

4. April 2014, 17:00-23:00

Was die Welt im Innersten zusammenhält

Die Teilchenphysik beschäftigt sich mit den kleinsten Bausteinen der Materie und den Kräften, die zwischen ihnen wirken. Denn alles was wir sehen – Galaxien, Planeten, Menschen, Tiere, Pflanzen – besteht aus Materieteilchen und überall gelten die gleichen Gesetze der Physik.

Um diese Mechanik des Allerkleinsten zu entdecken, bedarf es riesiger Maschinen, die Elementarteilchen bei hoher Energie zur Kollision bringen. Aus diesen Experimenten leiten Physiker dann die Theorien und Modelle her, die den Mikrokosmos beschreiben. Das sogenannte Standard-Modell fasst unser gegenwärtiges Wissen zusammen und ist die Summe von Jahrzehnten der Forschung.

Dieses Standard-Modell ist das Thema des Vortrages von Dr. Christoph Schwanda, in dem auch die Grenzen unseres derzeitigen Verständnisses zur Sprache kommen. So wissen wir aus kosmologischen Beobachtungen, dass die derzeit bekannte Materie nur 5% des Universums ausmacht, während der Großteil aus Dunkler Materie und Dunkler Energie besteht. Wie derzeitige Experimente — der Large Hadron Collider (LHC) am CERN und Belle II in Japan — sich dieser Frage nähern wird ebenfalls Gegenstand des Vortrages sein.

Vortrag: 22:00 Uhr

Standort:
Aula der Wissenschaften
Wollzeile 27a
1. Stock
1010 Wien