Was die Welt zusammenhält
Die Lange Nacht der Forschung an der ÖAW

4. April 2014, 17:00-23:00

Schallanalyse: Hören - Sehen - Interpretieren

Wie kann man Schall sichtbar machen? Nützen Lärmschutzwände eigentlich etwas? Was charakterisiert das österreichische Deutsch? Wie kann man tauben Menschen hören helfen? Diese Station zeigt die Analyse, Verarbeitung und Simulation der Ausbreitung von Schall aller Art, von der Sprache bis zum Verkehrslärm. Kinder können die Welt der Akustik spielerisch entdecken. Erwachsene bekommen Erläuterungen direkt von Experten.

Im Institut für Schallforschung erforschen WissenschaftlerInnen aus 9 verschiedenen Ländern die Phänomene des Schalls und seiner Ausbreitung in 4 Hauptbereichen: Psychoakustik und experimentelle Audiologie, Akustische Phonetik, Numerische Akustik sowie Mathematik und Signalverarbeitung in der Akustik. Weiters entwickelt das Institut auch seine eigene Schallanalyse-Software S_Tools-STx.

Die Forschungsarbeiten reichen von Sprachanalyse zum Hören mit Cochleaimplantaten und von mathematischen Grundlagen zur Simulation von Schallfeldern. Erfahren Sie mehr über dreidimensionale Audiowiedergabe, die wissenschaftliche Beschreibung sprachlicher Laute oder ein Computermodell des menschlichen Vokaltrakts. Hören Sie hinein ins österreichische Deutsch, in den Lärm vorbeifahrender Hochgeschwindigkeitszüge und in die Hörerlebnisse von Cochleaimplantatträgern.

Spezielle Stationen bringen Kindern die verschiedenen Bereiche der Schallforschung näher. Was ist ein Spektrogramm und warum braucht man es? Wie kann ich einen Laut am Bild erkennen? Wie sieht mein Name im Spektrogramm aus? Warum können wir hören, woher der Schall kommt? Die ForscherInnen stehen gerne für alle Fragen zur Verfügung!

Standort:
Aula der Wissenschaften
Wollzeile 27a
1. Stock
1010 Wien