Was die Welt zusammenhält
Die Lange Nacht der Forschung an der ÖAW

4. April 2014, 17:00-23:00

LHC – Die größte Maschine der Welt

In dem Vortrag „ LHC – Die größte Maschine der Welt“ von Dr. Thomas Bergauer (HEPHY) erfahren Sie wie ein Teilchenbeschleuniger funktioniert, welche Entdeckungen mit Hilfe des LHC (Large Hadron Collider) schon gemacht wurden und welche Anwendungsgebiete diese Forschung noch haben kann.

Der Large Hadron Collider (LHC) ist der größte Teilchenbeschleuniger der Welt. WissenschafterInnen lassen in seinem Ring Protonen mit nahezu Lichtgeschwindigkeit zusammenstoßen, und erforschen so, wie das Universum kurz nach dem Urknall ausgesehen hat.

An vier Stellen entlang des LHC-Rings befinden sich riesige Teilchendetektoren. Diese messen was beim Zusammenstoß der Teilchen passiert. Einer davon ist der CMS-Detektor (Compact Myon Solenoid). Auch das Institut für Hochenergiephysik (HEPHY) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften war und ist maßgeblich an der Entwicklung, dem Bau und dem Betrieb dieses Detektors beteiligt.

Betrieben wird der LHC vom CERN, dem europäischen Labor für Teilchenphysik mit Sitz in Genf (Schweiz), welches mit mehr als 10.000 Mitarbeitern und Gastwissenschaftlern das weltgrößte Forschungszentrum dieser Art ist. Die letzte bahnbrechende Entdeckung des LHC war 2012 die Entdeckung des lange gesuchten Higgs-Teilchens. Dieses Teilchen ist der Nachweis für das Higgs-Feld, das den Elementarteilchen ihre Masse verleiht und wichtige Informationen über den Aufbau und die Entwicklung unseres Universums liefert.

Vortrag: 22:30 Uhr

Standort:
Aula der Wissenschaften
Wollzeile 27a
1. Stock
1010 Wien