Was die Welt zusammenhält
Die Lange Nacht der Forschung an der ÖAW

4. April 2014, 17:00-23:00

Erkennst du das Tier im Stein?

Stein war das härteste Material, das dem Eiszeitmenschen zur Verfügung stand. Er fertigte daraus alle Werkzeuge die zum Schneiden, Schaben und Bohren Verwendung fanden. Dazu eignen sich aber nur bestimmte sehr harte Steinvarianten. Unter dem Mikroskop kannst du in ihnen Mikrofossilien finden, die Aufschluss über ihre Herkunft geben.

Die Menschen der Eiszeit stellten die meisten ihrer Werkzeuge aus bestimmten Steinen her. Diese gehörten zu einer Gruppe von siliciumhaltigen Rohmaterialien wie z.B. Feuerstein, die die gleichen Brucheigenschaften wie Glas besitzen, nämlich messerscharfe Kanten. Die ArchäologInnen interessiert besonders, woher sich der Steinzeitmensch diese Materialen beschaffte. Das weist darauf hin, welche Wanderbewegungen die mobilen EiszeitjägerInnen durchführten. Kontakte über mehrere hundert Kilometer sind dabei keine Seltenheit. Unter dem Mikroskop betrachtet erkennt man oft zahlreiche Einschlüsse und Mikrofossilien, die zur Klärung dieser Frage beitragen können. Es ist deine Aufgabe unter dem Binokular diese kleinen Tierchen aufzuspüren und anhand von Bestimmungsblättern zu identifizieren. Unterstütze die Forscher indem du dabei Protokoll führst.

Standort:
Gozzoburg Krems
Hoher Markt 11
3500 Krems an der Donau