01.07.2022

Erfolgreiche Habilitation

Wir gratulieren Laura Gianvittorio-Ungar sehr herzlich!

Rotfiguriger Krater, ca. 480 v. Chr. (© Antikenmuseum Basel und Sammlung Ludwig. BS 415)

Laura Gianvittorio-Ungar habilitierte sich im Fach Klassische Philologie an der Universität Wien. Ihre Habilitationsschrift »Re-imagining Early Tragedy. Perspectives on Genre and Poetics« präsentiert Forschungsergebnisse, die im Rahmen eines Hertha-Firnberg-Projekts (FWF T571) und eines Elise-Richter-Projekts (FWF V442) erarbeitet wurden.

Was machte für Aischylos und sein Publikum eine gute Tragödie aus, und was unterscheidet Tragödien aus der ersten Hälfte des 5. Jh. v. Chr. von Späteren? Die Habilitationsschrift analysiert, wie sich wesentliche Charakteristika des aischyleischen Dramas auf den gemeinsamen Nenner der Narrativität zurückführen lassen, und deutet Frühtragödie als eine hybride Erzählkunst um, in der es um die Inszenierung von Narrationen und Reaktionen auf Narrationen geht.