Ein Neuanfang für Ephesos

Am Montag, 15. Oktober 2018 fand die Festversammlung der Gesellschaft der Freunde von Ephesos (GFE) statt, an der zahlreiche Vertreter/innen aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft teilnahmen. Der Verein unterstützt seit 1972 die österreichischen Ausgrabungen in Ephesos.

Am Montag, 15. Oktober 2018 fand die Festversammlung der Gesellschaft der Freunde von Ephesos (GFE) statt, die auch in diesem Jahr im Haus der Industrie abgehalten wurde. Im Anschluss an die Generalversammlung des Vereins, zu der alle GFE-Mitglieder geladen waren, folgte die Festversammlung im Großen Festsaal.

Präsident Wolfgang Hesoun verlieh in der Begrüßung seiner Freude Ausdruck, dass das Österreichische Archäologische Institut nach 2 Jahren heuer wieder vor Ort in Ephesos arbeiten kann. Die Genehmigung für 2018 wurde Ende Juli erteilt. Seitdem ist das ÖAI mit einem Team vor Ort; die archäologische Kampagne wird noch bis Ende November andauern.

Neben dem türkischen Botschafter Mehmet Ferden Çarıkçı waren bei der Festversammlung auch der türkische Generalkonsul Asip Kaya sowie in Vertretung von Bundesministerin Kneissl der Gesandte Marcus Bergmann und zahlreiche Vertreter/innen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften anwesend.

Im traditionellen Vortrag von Sabine Ladstätter über die aktuelle Kampagne in Ephesos, berichtete sie vom Neuanfang. Im Fokus der Arbeiten stand zuerst die Bestandsaufnahme im österreichischen Grabungshaus und auf der Grabung selbst, anschließend wurden wichtige Restaurierungsprojekte und Grabungsarbeiten, die während der letzten 2 Jahre liegengeblieben waren, wieder aufgenommen.

Im diesjährigen Festvortrag stellte die ÖAI-Wissenschafterin Dr. Maria Aurenhammer die Skulpturen in Ephesos vor. Sie ging im Besonderen auf die Forschungsgeschichte, aber auch die Aufstellungsorte, Funktion, Materialien und Werkstätten der Objekte ein.

Zum Ausklang des Abends lud Präsident Hesoun alle Gäste zum Buffet, um sich über das Gehörte in entspannter Atmosphäre austauschen zu können. Der Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften präsentierte auf einem eigenen Büchertisch zudem die aktuellen Publikationen des ÖAI.