Gräber und Grabinschriften der zentrallykischen Siedlungen Timiussa und Tyberissos

Im Verlauf eines von der LMU München geleiteten Surveys in den zentrallykischen Siedlungen Timiussa und Tyberissos sind auch die zugehörigen Nekropolen untersucht worden. Die Arbeiten im Feld sind abgeschlossen, die Publikation der Gräber soll jetzt gemeinsam mit den Grabinschriften erfolgen.

Projekthintergrund

Grab in Timiussa/Tyberissos (Foto: ÖAW-ÖAI/O. Hülden)

In den Jahren 1999 und 2000 haben sich die Feldforschungen unter der Leitung der Abteilung für Alte Geschichte, LMU München zu lykischen Hafenstädten auf die Untersuchung der Bergsiedlung Tyberissos und ihres am Meer gelegenen Pendants Timiussa erstreckt. Dabei wurden über 200 an der Oberfläche noch sichtbare und zu den Siedlungen gehörende Gräber im Detail aufgenommen und analysiert, wobei es sich größtenteils um Sarkophage handelt, die chronologisch von der spätklassischen Zeit bis in die Kaiserzeit reichen.

Da eine Vielzahl dieser Sarkophage mit Inschriften versehen ist, sollen Textträger und Texte in einer Monografie gemeinsam vorgelegt werden. Die Inschriften werden von C. Schuler (AEK/DAI München) bearbeitet, die Gräber von O. Hülden.