Gräber der zentrallykischen Siedlung Phellos

Im Verlauf eines von der LMU München geleiteten Surveys in der zentrallykischen Siedlung Phellos wurden auch die zugehörigen Nekropolenbereiche untersucht. Die Arbeiten im Feld sind abgeschlossen, die Vorlage der Gräber soll jetzt im Rahmen der Gesamtpublikation der Feldforschungen in Phellos erfolgen.

Phellos, Sarkophag (Foto: ÖAW-ÖAI/O. Hülden)

Projekthintergrund


Unter der Leitung der Abteilung für Alte Geschichte der LMU München sind zwischen 2002 und 2004 die Überreste der zentrallykischen Siedlung Phellos im Rahmen eines Surveys untersucht worden. Dabei wurden knapp 160 an der Oberfläche noch sichtbare und zur Siedlung gehörende Gräber detailliert aufgenommen und anschließend analysiert. Diese Gräber, bei denen es sich im Wesentlichen um Tumuli, Terrassengräber, teils mit Fassaden ausgestattete Felsgräber, Sarkophage und Grabhäuser handelt, decken einen Zeitraum ab, der von der Spätarchaik bis in die Kaiserzeit reicht. Ihre Auswertung stellt eine beachtliche Bereicherung des aktuellen Kenntnisstandes zur lykischen Gräberwelt dar.