AG »Materialanalysen«

In der interdisziplinären Archäologie gehören Materialanalysen zu Standardanwendungen, um die Beschaffenheit von Werkstoffen und deren technologische Eigenschaften zu klassifizieren und zu interpretieren. Die Verfahren dienen häufig der Darstellung von Prozessen, beginnend bei der Rohstoffgewinnung über die Herstellung, Nutzung und Deponierung von Objekten bis zu den biogenen Rückständen. Sehr häufig finden sie Anwendung in der Provenienzforschung antiker Keramik, die wiederum Rückschlüsse auf Handelsbeziehungen und Konsumgewohnheiten erlaubt. Routinemäßig eingesetzt werden Materialanalysen auch in der Restaurierungswissenschaft als Voraussetzung für die Einleitung konservatorischer Maßnahmen. 

 

Leitung: Pamela Fragnoli