Direktorium der Jungen Akademie

Das Direktorium der Jungen Akademie: von links nach rechts: Julia Budka, Marie-Therese Wolfram, Christian Hellmich, Barbara Kraus. nicht im Bild: Thorsten Schumm.
von links nach rechts: Julia Budka, Marie-Therese Wolfram, Christian Hellmich, Barbara Kraus. nicht im Bild: Thorsten Schumm.

Die Junge Akademie wird von einem Direktorium, bestehend aus fünf der Mitglieder, geleitet. Dieses wird jährlich neu gewählt. Die Mitglieder des Direktoriums der Jungen Akademie sind gleichzeitig auch als Delegierte in der Gesamtsitzung der ÖAW mit Sitz und Stimme vertreten. Insgesamt verfügt die Junge Akademie über 16 Delegierte (und 8 Stellvertreter_innen) in der Gesamtsitzung. Das Direktorium ernennt im Bedarfsfall eine_n Sprecher_in oder Vorsitzende_n für Sitzungen und andere Angelegenheiten.

 

Kurzbeschreibungen der Mitglieder des Direktoriums

Julia Budka © ÖAW/ Daniel Hinterramskogler

Julia Budka

Fach: Ägyptologie/Archäologie
Ludwigs Maximilian Universität München/ÖAW OREA

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Mein eigenes Forschungsfeld ist ägyptische Archäologie, hier insbesondere Siedlungsarchäologie, Relikte des Alltags und Rituale. Im Kreis der Jungen Akademie genieße ich den anregenden Austausch mit Spitzenwissenschaftler_innen aus den unterschiedlichsten Disziplinen. Zu meinen Aufgaben in der Jungen Akademie zähle ich das Pflegen der interdisziplinären Diskussion und den Austausch mit allen ÖAW Mitgliedern sowie das Eintreten für die Verbesserung von Nachwuchsförderprogrammen und den allgemeinen Forschungsbedingungen in Österreich.

Christian Hellmich

Christian Hellmich

Fach: Bauingenieurwesen - Biomechanik
Institut für Mechanik der Werkstoffe und Strukturen der Technischen Universität Wien

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In meiner Forschung entwickle ich die Ingenieurmechanik weiter, um zuerst einmal mit verbesserten Bau- und Werkstoffen die Errichtung sichererer und ressourcenschonenderer Bauwerke zu ermöglichen. Dabei spielt das Studium biologischer Tragsysteme eine große Rolle, und dieses eröffnet auch gleich den Schlüssel für neue diagnostische und therapeutische Methoden in der Biomedizin. Offener und redlicher interdisziplinärer Diskurs ist mir also sehr wichtig -und ich möchte dazu betragen, dass gerade auch durch die Junge Akademie seine Bedeutung in Wissenschaft und Gesellschaft erhalten bzw. verstärkt wird.

Barbara Kraus

Barbara Kraus

Fach: Theoretische Physik
Institut für theoretische Physik, Universität Innsbruck

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Ich arbeite auf dem Gebiet der Quanteninformationstheorie und beschäftige mich mit den faszinierenden Eigenschaften von Vielteilchensystemen. Innerhalb der Jungen Akademie genieße ich die Diskussionen mit exzellenten Wissenschaftler_innen aus verschiedensten Disziplinen und das gemeinsame Erarbeiten von Ideen und Vorschlägen zur Stärkung der österreichischen Wissenschaft.

Thorsten Schumm © ÖAW/ Daniel Hinterramskogler

Thorsten Schumm

Fach: Quantenmetrologie
Atominstitut (ATI), Technische Universität Wien

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In meiner Forschungsgruppe arbeiten wir daran, extrem empfindliche Messgeräte und Sensoren sowie hochpräzise Uhren zu entwickeln, die auf den grundlegenden Phänomenen der Quantenphysik basieren. Schrödingers Katze ist nicht nur gleichzeitig tot und lebendig - sie weiß auch sehr genau über ihre Umgebung Bescheid. Die Junge Akademie als integraler Bestandteil der ÖAW ist für mich eine großartige Möglichkeit, über den sprichwörtlichen Tellerrand der wissenschaftlichen Disziplinen zu schauen und die erarbeiteten Themen und Erkenntnisse der Politik und Gesellschaft ein Stück weit näher zu bringen.

 


Marie-Therese Wolfram

Marie-Therese Wolfram

Fach: Mathematik
RICAM ÖAW, University of Warwick

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Ich bin angewandte Mathematikerin und arbeite an mathematischen Gleichungen, welche den Transport großer Teilchenmassen beschreiben. Die Junge Akademie bietet mir die Möglichkeit, mich mit einer Vielzahl von jungen Wissenschaftler_innen aus verschiedenesten Disziplinen auszutauschen. Sie ist aber auch eine Platform, um gemeinsam für junge Wissenschaftler_innen und bessere Forschungsbedingungen in Österreich einzutreten.