Lange Nacht der Forschung 2018


Forschen für morgen

© ÖAW/Klaus Pichler

Unter dem Motto "Forschen für morgen" begrüßt Sie die Österreichische Akademie der Wissenschaften (ÖAW) zur Langen Nacht der Forschung am 13. April 2018! Bei rund 30 Programmpunkten in Wien, Graz, Leoben und Linz präsentieren Wissenschaftler/innen neueste Erkenntnisse, spielerische Zugänge und die Faszination am Forschen für morgen aus einer breiten Vielfalt an Fächern. Besuchen Sie die Stationen und Vorträge der ÖAW und verschaffen Sie sich einzigartige Einblicke in vergangene Kulturen, gegenwärtige Entwicklungen, Mechanismen von Organismen und die bisweilen spukhaften Eigenschaften von Licht und Materie!


ÖAW-Programm in Wien


© ÖAW/Daniel Hinterramskogler

Lebendiges Altertum

Wie lässt sich der Alltag in der Antike rekonstruieren?

Wie lässt sich der Alltag in der Antike rekonstruieren?

© Papyrussammlung/G807/ÖNB

Der Wissensschatz, den Generationen von Altertumswissenschaftler/innen über die Antike – Bauten, Schriften und Kulturgüter – gesammelt haben, kann heute dank Computergrafik & Co. wieder erlebbar gemacht werden Die Antike-Forscher/innen der ÖAW präsentieren ihre digitalen und analogen Arbeitsmethoden, geben dem Altertum neue Farbe und bieten Speisen nach traditionellen Rezepten der Antike an.

Station im Zelt am Heldenplatz

Wie helfen 3D Modelle beim Erforschen von Knochen und Scherben?

Wie helfen 3D Modelle beim Erforschen von Knochen und Scherben?

© Katharina Rebay-Salisbury

Die Welt der archäologischen Rekonstruktionen und 3D-Modelle hat zu einem neuen, besseren Verständnis der Vergangenheit geführt. Besucher/innen können am Computer selbst virtuelle 3D-Modelle von Kammergräbern aus Ägypten nachbauen oder in einer rekonstruierten Villa des alten Ägypten spazieren gehen. Virtuelle 3D Modelle prähistorischer Skelette können vor Ort mit anatomischen Modellen verglichen werden.

Station im Zelt am Heldenplatz

Abenteuer Archäologie: Wie arbeiten Archäologen wirklich?

Abenteuer Archäologie: Wie arbeiten Archäologen wirklich?

© ÖAW-ÖAI/Niki Gail
© ÖAW-ÖAI/Niki Gail

Für viele bedeutet Archäologie Abenteuer, aber wie arbeiten die Forscher/innen tatsächlich? Erleben Sie bei den Archäolog/innen der ÖAW den Weg von der Grabung ins Labor, und erfahren Sie: Wie wird ein antikes Skelett freigelegt? Warum wird jeder Fund fotografiert? Was erzählen uns Knochen über das Leben unserer Vorfahren? Und wie werden entdeckte Gefäße restauriert?

Station im Zelt am Heldenplatz


© CC-BY_SA-4_0

Durch Raum und Zeit

Iran – so fern & so nah?

Iran – so fern & so nah?

© Florian Schwarz

Lassen Sie sich von den Iranist/innen der ÖAW auf den großen Handelsstraßen durch Iran und Zentralasien führen. Entdecken Sie Iran in Wien. Kinder können sich auf die Suche nach verschollenen Handschriften machen und sich am Entziffern unbekannter Schriften versuchen. Lassen Sie sich von der Faszination der Beschäftigung mit einer Region anstecken, die Brücken zwischen Asien und Europa schlägt.

Station im Zelt am Heldenplatz

Wie haben sich die indischen Religionen verbreitet?

Wie haben sich die indischen Religionen verbreitet?

© The Huntington Archive/Bastion Ed/Scan Number 51193

Asien steckt voller Geheimnisse. Aber seine Lebens- und Denkweisen strahlen heute bis zu uns in den Westen, obwohl sich viele Lehren – z.B. der Buddhismus – zunächst von Indien in andere Regionen Asiens, wie Tibet, Nepal, China und Japan, ausbreiteten. Begleiten Sie die Forscher/innen der ÖAW, wenn sie die Wege des Wissens in Asien ergründen, und erfahren Sie, was wir heute davon lernen können.

Station im Zelt am Heldenplatz

Konflikte, Krisen und Transformationen: Wie hilft die Sozialanthropologie sie besser zu verstehen?

Konflikte, Krisen und Transformationen: Wie hilft die Sozialanthropologie sie besser zu verstehen?

© Martin Slama

Die Krise im Jemen, der Islam in Indonesien und die Flucht aus dem Nahen Osten: Sozialanthropolog/inn/en der ÖAW helfen mit ihren Forschungsprojekten, Hintergründe besser zu verstehen. Erfahren Sie hier etwas über religiös-politische Radikalisierung, wie sich Facebook & Co auf den Islam in Indonesien auswirken und wie das Netzwerk „ROR_n“ die Situation von Geflüchteten erforscht.

Station im Zelt am Heldenplatz

Zeichen – Zeilen – Zeitensprung. Wie begegnet uns das Mittelalter in Ost und West?

Zeichen – Zeilen – Zeitensprung. Wie begegnet uns das Mittelalter in Ost und West?

© ÖNB, kommentiert von Ekkehard Weber. Graz 1976
© ÖNB, kommentiert von Ekkehard Weber. Graz 1976

Machen Sie mit den Mittelalterforscher/innen der ÖAW eine Zeitreise in die Welt von Markgraf, Kaiser und Sultan: Schreiben Sie wie die Babenberger mit Federkiel auf Pergament, entwerfen Sie Ihr eigenes Wappen oder machen einen Sprung nach Byzanz: Verlosungen locken auf die Schallaburg. Und haben Sie des Sultans neue Kleider schon gesehen?

Station im Zelt am Heldenplatz

Wie wird die Vergangenheit durch Biographien lebendig?

Wie wird die Vergangenheit durch Biographien lebendig?

© ÖAW/ÖBL

Es gibt viele Wege, die ins Dickicht der Geschichte führen - einer davon ist die Nutzung von   Biographien. Aus großen Sammlungen von Lebensläufen kann man Erkenntnisse über Epochen und Entwicklungen gewinnen. Historiker/innen der ÖAW zeigen, wie sie mit Biographien mehr Tiefenschärfe in das Bild der Vergangenheit bringen.

Station im Zelt am Heldenplatz

Wie prägen Orte unser Gedenken und unsere Erinnerung?

Wie prägen Orte unser Gedenken und unsere Erinnerung?

© IKT/Stefan Csaky

„Orte des Gedächtnisses – Erinnerungsräume“ ist ein großes Forschungsthema an der ÖAW. Eine Bildschirmpräsentation stellt Ergebnisse dieser Arbeit vor, bei der es um die kulturelle und soziale Bedeutung wichtiger Orte geht – beispielsweise des Heldenplatzes. Diskutieren Sie mit ÖAW-Forscher/innen über ihr neues Buch „Mythos Heldenplatz“ oder erleben Sie diesen Platz bei einer historischen Führung.

Station im Zelt am Heldenplatz

Was versteckt sich bei Quellen der Kunst- und Musikgeschichte zwischen den Zeilen?

Was versteckt sich bei Quellen der Kunst- und Musikgeschichte zwischen den Zeilen?

© BSB

Zwischen den Zeilen zu lesen, ist bei der Interpretation historischer Quellen unerlässlich. Denn nicht alle Informationen treten so klar zu Tage, wie es auf den ersten Blick scheint. Kunst- und Musikhistoriker/innen der ÖAW zeigen, welches Fingerspitzengefühl der Bau eines 3D-Modells der Wiener Hofburg, die Edition barocker Musik und die Rekonstruktion von Filmmusik der 1940er Jahre erfordert.

Station im Zelt am Heldenplatz

Süße Versuchungen. Wie wirkt versteckte Werbung auf Kinder?

Süße Versuchungen. Wie wirkt versteckte Werbung auf Kinder?

© Fotolia
© Fotolia

Vortrag von Maren Beaufort

Übergewicht im Kindesalter ist eine große Herausforderung unserer Zeit. Eine wichtige Rolle spielt dabei versteckte Werbung für ungesunde Lebensmittel. Nicht nur Hollywoodfilme sind voll davon. Wie sehr deren unterbewusste Wirkung unterschätzt wird, zeigt die ÖAW-Forscherin Maren Beaufort in der weltweit ersten Studie unter realen Medienrezeptions- und Einkaufsbedingungen mit 3-8-jährigen Kindern.

Vortragszelt am Heldenplatz

Warum leben Frauen länger als Männer?"

Warum leben Frauen länger als Männer?"

© Ryan Stefan/Unsplash

Vortrag von Marc Luy

Frauen haben gegenwärtig eine um rund fünf Jahre höhere Lebenserwartung als Männer. Wodurch entsteht dieser große Unterschied? Sind es biologische Faktoren oder eher nicht-biologische Ursachen? Marc Luy, Demograph an der ÖAW, fasst in seinem Kurzvortrag die bislang gewonnenen Erkenntnisse zusammen, aus denen man auch viel für die eigene Lebenserwartung mitnehmen kann – egal ob Frau oder Mann.

VortragsZelt am Heldenplatz

Wiener Plattenbausiedlungen – Kunst und Wirklichkeit?

Wiener Plattenbausiedlungen – Kunst und Wirklichkeit?

© Hannes Huemer

ÖAW-Forscher/innen stellen Ihnen Plattenbauten als einen wesentlichen Teil des europäischen Bau- und Kulturerbes vor. Wie in vielen Städten Europas wurden auch in Wien Siedlungen in industrieller Betonfertigteilbauweise gebaut. Zwischen den 1960er und 1980er Jahren dienten die Bauten – der Tradition des Gemeindebaus folgend – auch als Bühne für eine Vielzahl an künstlerischen Ausgestaltungen.

Station im Zelt am Heldenplatz

Wie sieht sie aus, die Stadt der Zukunft?

Wie sieht sie aus, die Stadt der Zukunft?

© Marcin Konsek/CC-Y_SA-4_0

Werden fliegende Drachen und Drohnen in der Luft uns die Dinge bringen, die wir zum täglichen Leben brauchen? Werden Windräder in Parks und Solarzellen auf unseren Dächern den Strom für unsere selbstfahrenden Autos liefern? Gehört den Nano-Materialien die Zukunft, und bezahlen wir sie nur mehr mit Bitcoins? Durch neue Technologien ist sie ständig im Wandel: Willkommen in der Stadt der Zukunft!

Station im Zelt am Heldenplatz


© Klaus Pichler/ÖAW

Wort, Ton & Karte

Wie bringt man einem Computer das Zeitunglesen bei und was passiert, wenn man alle Artikel auf einmal liest?

Wie bringt man einem Computer das Zeitunglesen bei und was passiert, wenn man alle Artikel auf einmal liest?

© CC-BY 4.0/Sandra Lehecka
© CC-BY 4.0/Sandra Lehecka

Wie macht Sprache Meinungen? Welche Vorurteile stecken in scheinbar objektiven Meldungen? Kann man manche Zeitungen schon an der Wortwahl erkennen? Werfen Sie mit Forscher/innen des ACDH einen kritischen Blick auf Medientexte der letzten 30 Jahre, erproben Sie die Möglichkeiten digitaler Textanalyse. Der Computer „liest“ Millionen von Texten in einem Augenblick – und enthüllt neue Zusammenhänge.

Station im Zelt am Heldenplatz

„Welchen Ort mit der Bezeichnung ‚Heldenplatz‘ meinst Du?“ (fragt Siri)

„Welchen Ort mit der Bezeichnung ‚Heldenplatz‘ meinst Du?“ (fragt Siri)

© AAC - Austrian Academy Corpus
© AAC - Austrian Academy Corpus

Der Heldenplatz wird am Heldenplatz mit den Methoden der Digitalisierung wissenschaftlich gelesen und erörtert. Heldenplatz ist ein Werktitel, ein Name, eine Platzbezeichnung, ein Ort der Geschichte, ein Versammlungsort, ein Symbol, ein Wort aus der Geschichte Österreichs, und wird am Ort in Texten digital gesucht, ausgelegt und analog zerlegt.

Station im Zelt am Heldenplatz

Wie kommen österreichische Forschungsergebnisse in die Welt?

Wie kommen österreichische Forschungsergebnisse in die Welt?

© Verlag der ÖAW/Klaus Pichler
© Verlag der ÖAW/Klaus Pichler

Jede Menge Lesestoff für wissenschaftliche Leseratten: Der Verlag der ÖAW präsentiert ein breites Spektrum an aktuellsten Forschungsergebnissen. Ob Bücher, Zeitschriften, Audio-CDs, Landkarten, Lexika, Online-Datenbanken oder Open-Access-Ressourcen – wer sich für Geschichte, Sprachwissenschaften, Sozialanthropologie oder Sozial- und Umweltwissenschaften interessiert, ist hier genau richtig.

Station im Zelt am Heldenplatz

Wie haben sich ethnographische Tonaufnahmen seit 1899 entwickelt?

Wie haben sich ethnographische Tonaufnahmen seit 1899 entwickelt?

© Phonogrammarchiv der ÖAW
© Phonogrammarchiv der ÖAW

Tonaufnahmen sind Kernelemente ethnographischer Feldforschung. Gezeigt werden historische und moderne Aufnahmegeräte und ihre Besonderheiten im Hinblick auf die ethnographische Datenerhebung. Aufnahmen aus Kriegsgefangenenlagern im 1. Weltkrieg sowie aus einem Interviewprojekt mit syrischen Flüchtlingen verdeutlichen die unterschiedlichen Zugänge.

Station im Zelt am Heldenplatz

Können Sie sehen, wie laut es ist?

Können Sie sehen, wie laut es ist?

© Klaus Pichler/ÖAW

Um Schall zu erforschen, muss man ihn sichtbar machen. Schallforscher/innen der ÖAW zeigen Ihnen, wie das geht. Dann werden Sie sehen, wie laut es im Veranstaltungszelt werden kann oder was sich in Ihrem Mund während des Sprechens abspielt. Und schließlich können Sie mit Hilfe einer Virtual Reality Brille und Kopfhörern eine künstliche akustische Welt betreten und mit den Ohren anderer hören.

Station im Zelt am Heldenplatz

Wollen Sie uns in die Karten schauen?

Wollen Sie uns in die Karten schauen?

© ÖAW/Verlag

Lernen Sie mit einer neuen Kartenplattform der ÖAW die faszinierenden Möglichkeiten kennen, wie man historische Landkarten mit modernen Karten oder Satellitenbildern vergleichen kann. Oder reisen sie mit den größten Abenteurern ihrer Zeit durch fremde Länder und lesen deren Berichte aus erster Hand.

Station im Zelt am Heldenplatz


© Klaus Pichler/ÖAW

Entdecken und Heilen

Computer “spielende“ Forscher - kann Virtual Reality bei der Erforschung von Krankheiten helfen?

Computer “spielende“ Forscher - kann Virtual Reality bei der Erforschung von Krankheiten helfen?

© CEMM
© CEMM

Warum genau werden wir krank? Wie genau wirken Medikamente? Und warum wirken sie nicht bei allen Menschen gleich? Wie kann Genforschung zu Diagnose und Behandlung von Erkrankungen beitragen? Und wie hilft sie uns, das Immunsystem ganz allgemein zu verstehen? Das CeMM lädt Erwachsene zu einem virtuellen Ausflug ins menschliche Genom ein, und Kinder zum Experimentieren ins Mitmach-Labor.

Station im Zelt am Heldenplatz

Auseinandersetzung unter der Erde - wussten Sie, dass Pflanzen auch miteinander streiten?

Auseinandersetzung unter der Erde - wussten Sie, dass Pflanzen auch miteinander streiten?

© GMI

Pflanzen produzieren nicht nur vielfältige Chemikalien, um sich vor Schädlingen zu schützen. Manche hemmen damit auch das Wachstum ihrer Nachbarn – um sich selbst einen Wachstumsvorteil zu verschaffen. Entdecke, wie ÖAW-Forscher/innen dieses Phänomen untersuchen, und bereite dein eigenes Experiment vor. Du kannst es dann mit nach Hause nehmen und dort deine Sprösslinge beim Wachsen beobachten.

Station im Zelt am Heldenplatz

DBA - Dem Geheimnis gesunder roter Blutkörperchen auf der Spur

DBA - Dem Geheimnis gesunder roter Blutkörperchen auf der Spur

© ÖAW/Klaus Pichler
© ÖAW/Klaus Pichler

Modernste Stammzelltechnologie soll dabei helfen, diese sehr seltene Bluterkrankung (Diamond Blackfan Anämie) zu erforschen. BesucherInnen blicken hinter die Kulissen eines einzigartigen Forschungsprojekts, tauchen in die Welt der Stammzellen ein und erleben, wie diese kleinen Alleskönner für eine ganz besondere Forschungsmission zum Einsatz kommen.

Station am Vienna BioCenter - IMBA


© Klaus Pichler/ÖAW

Großer Knall, kleine Teilchen

War der Urknall laut?

War der Urknall laut?

© NHM/Kurt Kracher

Was wissen wir vom Urknall? Und wie erforscht man die ersten Augenblicke des Universums? Physiker/innen der ÖAW erklären, wie es der Elementarteilchenphysik gelungen ist, unser Bild vom Entstehen des Universums unmittelbar nach dem Urknall zu revolutionieren. Sie werden u.a. Ihre Fragen zu den Bausteinen der Materie mithilfe eines riesigen interaktiven Bildschirms veranschaulichen.

Station im Zelt am Heldenplatz

Licht: Welle oder Teilchen?

Licht: Welle oder Teilchen?

© ÖAW/Klaus Pichler

Was ist der Grund, dass sich Licht wie eine Welle aber auch wie ein Teilchen verhalten kann? ÖAW-Forscher/innen stellen Experimente mit aktuellen Geräten und Methoden der Quantenphysik vor, die darauf Antworten geben. Und sie erklären, dass das nicht nur für Licht gilt: Auch Elektronen und Atome, Bausteine der uns bekannten Materie, vereinigen die scheinbar einander widersprechenden Eigenschaften.

Station im Zelt am Heldenplatz

Warum braucht man die größten Maschinen der Welt um die kleinsten Teilchen zu erforschen?

Warum braucht man die größten Maschinen der Welt um die kleinsten Teilchen zu erforschen?

© Klaus Pichler/ÖAW

Was wissen wir über die unsichtbare Welt der kleinsten Teilchen? ÖAW-Forscher/innen erklären, wie man diese Welt mit riesigen Teilchenbeschleunigern zu verstehen lernt – z.B. was sich in einem Quark-Gluon-Plasma abspielt, wie Materie und Antimaterie wechselwirken oder wie man kosmische Strahlung in einer „Nebelkammer“ vor Ort sichtbar macht und die Lichtgeschwindigkeit mit Szintillatoren misst.

Station im Zelt am Heldenplatz


ÖAW-Programm in Graz


© Joanneum Research

Weltraumforschung


Am Standort des Instituts
Schmiedlstraße 6, 8042 Graz


Was macht (ein) HASI am Titan?

Was macht (ein) HASI am Titan?

© IWF/ÖAW

Wussten Sie, dass Grazer Messgeräte bald nahezu alle Planeten in unserem Sonnensystem erforscht haben werden? Schon in den 80ern waren sie bei Venus und Mars. Ende der 90er flogen sie zum Saturn. Ein am Institut für Weltraumforschung entwickelter Sensor hat als Teil des Experiments HASI die Windgeräusche während des Abstiegs zum Saturnmond Titan aufgenommen. Kurzvorträge informieren über die Grazer Weltraummissionen.

Station am Institut für Weltraumforschung der ÖAW

10, 9, 8, … und Lift-Off: Wie hoch fliegt deine Rakete?

10, 9, 8, … und Lift-Off: Wie hoch fliegt deine Rakete?

© IWF/ÖAW

Wolltest du schon immer einmal live bei einem Raketenstart dabei sein? Hier kommst du deinem Traum ein kleines Stück näher! Bastle vielleicht mit Hilfe deiner Eltern eine Rakete. Schreibe deinen Namen darauf oder eine kleine Botschaft, die du ins All schicken möchtest. Dann bring deine Rakete zur Startrampe und warte bis dir der „Flight Director“ grünes Licht gibt. Der Countdown läuft: 10, 9, 8, … und Lift-Off!

Station am Institut für Weltraumforschung der ÖAW

Welche Farbe hat der Jupiter?

Welche Farbe hat der Jupiter?

© IWF/ÖAW

Hol dir beim Infostand einen Planeten-Pass und löse viele spannende Abenteuer im Sonnensystem: Erforsche das Magnetfeld des Merkurs. Bring die Erde zum Beben. Düse mit einem ferngesteuerten Rover über die Marsoberfläche. Verpasse Jupiter seinen Roten Fleck und bastle dir deinen eigenen Saturn zum Aufhängen in deinem Zimmer.

STation am Institut für Weltraumforschung der ÖAW

Wie chaotisch ist der Weltraum?

Wie chaotisch ist der Weltraum?

© ÖAW/Daniel Hinterramskogler

Kannst du die Bewegung eines magnetischen Pendels vorhersagen? Die Wissenschaft scheitert daran! Was ist kosmische Strahlung? In unserer Nebelkammer machst du sie sichtbar! Willst du Planeten in einer Entfernung von Milliarden Kilometern entdecken? Das Weltraumteleskop CHEOPS hilft dir dabei! Kannst du ein Raumschiff auf einem Kometen landen? Probiere es bei einem Computerspiel aus!

Station am Institut für Weltraumforschung der ÖAW

Was ist ein Magnetometer?

Was ist ein Magnetometer?

© IWF/ÖAW

Magnetfeldmessgeräte, die am Institut für Weltraumforschung gebaut werden, erforschen seit Jahrzehnten die Umgebung von Erde & Co. Was ist ein Magnetfeld? Wie kann man Magnetfelder messen? Wie schützt die Magnetosphäre unsere Erde vor der Sonne? Hat jeder Planet ein Magnetfeld? Wie baut man Messgeräte für den Weltraum? Holen Sie sich die Antworten auf diese und andere Fragen bei einer Führung im Magnetometerlabor!

Station am Institut für Weltraumforschung der ÖAW

Wie verhalten sich Marshmallows im Vakuum?

Wie verhalten sich Marshmallows im Vakuum?

© IWF/ÖAW

Wissenschaftliche Geräte an Bord von Raumsonden müssen unter extremen Verhältnissen viele Jahre zuverlässig funktionieren. Die Entwicklung und der Bau weltraumtauglicher Messinstrumente am Grazer Institut für Weltraumforschung ist daher ein heikles Unterfangen. Das Vakuumlabor mit seinen Testanlagen spielt dabei eine wesentliche Rolle. Und was haben Marshmallows darin verloren? Lassen Sie sich einfach überraschen!

Station am Institut für Weltraumforschung der ÖAW

Haben Marsmännchen grüne Augen?

Haben Marsmännchen grüne Augen?

© Wikimedia/CC BY SA 3.0/By Maggieholden

Welche Farbe extraterrestrische Augen haben, hängt ganz von dir ab. Jugendliche mit handwerklichem Geschick erhalten hier Einblick in die Herstellung hochqualitativer Messgeräte für den Weltraum. In Kleingruppen werden unter Anleitung elektronische Bauteile auf Leiterplatten gelötet. Am Ende der praktischen Übung kann ein Marsmännchen, dessen Augen in allen Farben leuchten, mit nach Hause genommen werden.

STation am Institut für Weltraumforschung der ÖAW


Am Observatorium Lustbühel
Lustbühelstraße 46, 8042 Graz


Mit dem Laser auf Satellitenjagd?

Mit dem Laser auf Satellitenjagd?

© Joanneum-Research-Paul-Stajan

Ein grüner Laserstrahl verfolgt Satelliten und misst ihre Entfernung auf wenige Millimeter genau. Beobachten Sie Satelliten auf den Monitoren, identifizieren Sie die Laser-Echos auf den Bildschirmen und versuchen Sie selbst, mit dem Laser diese Satelliten zu treffen. Folgen Sie dem Laserstrahl auf seinem Weg ins Weltall und erfahren Sie spannende Details über das aktuelle Forschungsthema „Weltraumschrott“.

Am Standort Observatorium Lustbühel


ÖAW-Programm in Linz

© ÖAW/Pichler

Wieviel Mathematik steckt in unserem Alltag?

Wieviel Mathematik steckt in unserem Alltag?

© JKU/Atzmüller

Mehr als wir denken! Erfahren Sie, wie am Johann Radon Institut (RICAM) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften entwickelte Algorithmen in verschiedensten Bereichen zum Einsatz kommen: von Algorithmen für das größte Teleskop der Welt bis hin zu Hilfestellungen für Diabetes-Patienten.

Am Standort Johannes Kepler Universität Linz

ÖAW-Programm in Leoben


Bild: 123rf.com
Bild: 123rf.com/solarseven

Wollen Sie Atome sehen?

Wollen Sie Atome sehen?

Erhalten Sie einen Einblick in die Methoden, die am Erich-Schmid-Institut für Materialwissenschaft der ÖAW verwendet werden, um das Innerste von Werkstoffen sichtbar zu machen. Dazu sehen Sie Geräte, welche im Gegensatz zu unseren Augen nicht sichtbares Licht, sondern kurzwelligere Röntgen- und Elektronenstrahlung verarbeiten und dadurch auf den atomaren Aufbau der Materie rückschließen lassen können.

Am Standort Montanuniversität Leoben