Direktorium der Jungen Akademie

v.l.n.r.: Christian Hellmich, Barbara Kraus (stehend), Anna Artaker, Katharina Rebay-Salisbury (stehend), Marie-Therese Wolfram

Die Junge Akademie wird von einem Direktorium, bestehend aus fünf der Mitglieder, geleitet. Dieses wird jährlich neu gewählt. Die Mitglieder des Direktoriums der Jungen Akademie sind gleichzeitig auch als Delegierte in der Gesamtsitzung der ÖAW mit Sitz und Stimme vertreten. Insgesamt verfügt die Junge Akademie über 16 Delegierte (und 8 Stellvertreter_innen) in der Gesamtsitzung. Das Direktorium ernennt im Bedarfsfall eine_n Sprecher_in oder Vorsitzende_n für Sitzungen und andere Angelegenheiten.

 

Kurzbeschreibungen der Mitglieder des Direktoriums

Anna Artaker

Fach: Bildende Kunst
Akademie der bildenden Künste Wien

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In meiner Arbeit untersuche ich unsere Wahrnehmung von Zeit, genauer die Bedeutung von Bildern für unsere Vorstellungen von der Vergangenheit. Als Vertreterin der künstlerischen Forschung sind die Mittel meiner Forschungsarbeit die Mittel der Kunst, die ich zur Bearbeitung meiner Forschungsfragen produktiv zu machen suche.

An der Jungen Akademie schätze ich die Neugier und Offenheit unserer Mitglieder, beides Qualitäten, die durch gute Rahmenbedingungen für Nachwuchswissenschaftler_innen gefördert werden können, die mir auch ein gesellschaftliches Anliegen sind.


Christian Hellmich

Christian Hellmich

Fach: Bauingenieurwesen - Biomechanik
Institut für Mechanik der Werkstoffe und Strukturen der Technischen Universität Wien

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In meiner Forschung entwickle ich die Ingenieurmechanik weiter, um zuerst einmal mit verbesserten Bau- und Werkstoffen die Errichtung sichererer und ressourcenschonenderer Bauwerke zu ermöglichen. Dabei spielt das Studium biologischer Tragsysteme eine große Rolle, und dieses eröffnet auch gleich den Schlüssel für neue diagnostische und therapeutische Methoden in der Biomedizin. Offener und redlicher interdisziplinärer Diskurs ist mir also sehr wichtig -und ich möchte dazu betragen, dass gerade auch durch die Junge Akademie seine Bedeutung in Wissenschaft und Gesellschaft erhalten bzw. verstärkt wird.

Barbara Kraus

Barbara Kraus

Fach: Theoretische Physik
Institut für theoretische Physik, Universität Innsbruck

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Ich arbeite auf dem Gebiet der Quanteninformationstheorie und beschäftige mich mit den faszinierenden Eigenschaften von Vielteilchensystemen. Innerhalb der Jungen Akademie genieße ich die Diskussionen mit exzellenten Wissenschaftler_innen aus verschiedensten Disziplinen und das gemeinsame Erarbeiten von Ideen und Vorschlägen zur Stärkung der österreichischen Wissenschaft.

Katharina Rebay-Salisbury

Fach: Prähistorische Archäologie
OREA (Institut für Orientalische und Europäische Archäologie) der ÖAW

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Meine Forschungen zur Mutterschaft in der europäischen Urgeschichte berühren auch ein heute noch politisch brisantes Thema – wie Geschlechterverhältnisse ausgehandelt und wie Schwangerschaft, Geburt und Kinderbetreuung gesellschaftlich bewertet wurden. Auch in der Jungen Akademie sind mir Geschlechtergerechtigkeit und die Vereinbarkeit von exzellenter Forschung und Familie ein Anliegen. Durch die interdisziplinäre Vernetzung können wir uns gemeinsam für gute und stabile Rahmenbedingungen für Nachwuchswissenschaftler_innen einsetzen – um den Kopf frei für Wissenschaft zu machen.


 

Marie-Therese Wolfram

Marie-Therese Wolfram

Fach: Mathematik
RICAM ÖAW, University of Warwick

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Ich bin angewandte Mathematikerin und arbeite an mathematischen Gleichungen, welche den Transport großer Teilchenmassen beschreiben. Die Junge Akademie bietet mir die Möglichkeit, mich mit einer Vielzahl von jungen Wissenschaftler_innen aus verschiedenesten Disziplinen auszutauschen. Sie ist aber auch eine Plattform, um gemeinsam für junge Wissenschaftler_innen und bessere Forschungsbedingungen in Österreich einzutreten.