Mi, 11.09. – 13.09.2019

Medien zwischen Stimmungsmache und Faktentreue

Eine Tagung an der ÖAW beleuchtet die Rolle der Medien im Lauf der Geschichte und nimmt dabei insbesondere deren Haltungen angesichts demokratiegefährdender Stimmungen in den Blick.

© ECREA
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Medien können als Komplizen radikaler politischer Positionen auftreten und sie verstärken. Sie können aber auch als Gegenkraft von extremen Ideologien wirken. Zusammenhängende Phänomene wie fake news, Echokammern oder hate speech lassen sich dabei schon lang vor der digitalen Zeit, vor Facebook & Twitter, beobachten. Die kommunikationshistorische Fachtagung der European Communication Research and Education Association (ECREA – Communication History Section), die in Kooperation mit dem Institut für vergleichende Medien- und Kommunikationsforschung der ÖAW veranstaltet wird, diskutiert Kennzeichen und Praktiken demokratiegefährdender bzw. -fördernder medialer Kommunikation.

Den Auftakt zur Tagung in der „Alten Schmiede“ mit dem Titel „Jeopardizing Democracy throughout History: Media as Accomplice, Adversary or Amplifier of Populist and Radical Politics“ geben Sprachsoziologin und Wittgensteinpreisträgerin Ruth Wodak (University of Lancaster/Vienna) mit dem Vortrag „Revisiting Orwell's 1984. News, ‚Fake News‘, and ‚Alternative Facts“ und Chefredakteurin des Magazins Eurozine Réka Kinga Papp zu „Post-Truth Panic. The News That Never Was“ sowie Politikwissenschaftler Anton Pelinka (University of Innsbruck/Central European University, Budapest).

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Termin:
11. bis 13. September 2019

Eröffnungsveranstaltung am 11. September, 19:00 Uhr:
Alte Schmiede
Schönlaterngasse 9
1010 Wien

Tagungsort:
Österreichische Akademie der Wissenschaften, Festsaal und Sitzungssaal
Dr. Ignaz Seipel-Platz 2
1010 Wien

Kontakt:
Mag. Barbara Urbanic
T: +43 1 51581-3113
Institut für vergleichende Medien- und Kommunikationsforschung ÖAW/AAU

 

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