19.12.2019

Doppelstaatsbürgerschaft

Die Kommission für Migrations- und Integrationsforschung der ÖAW lädt ein, bei einem Symposium die politische und soziale Integration in Zeiten globaler Mobilität zu diskutieren.

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Der effektive Schutz nahezu aller Rechte ist heute an die Staatsbürgerschaft gebunden. Doch als Folge von Globalisierung und weltweiter Migration leben und arbeiten immer mehr Menschen in Ländern, deren Staatsbürgerschaft sie nicht besitzen. Damit sind sie angewiesen auf die Rechte, die ihnen als ausländische Staatsbürger/innen zugestanden werden. Auslandsösterreicher/innen hingegen verlieren ihre Staatsbürgerschaft, wenn sie jene des Gastlandes freiwillig erwerben. Weltweit findet die Möglichkeit der Doppelstaatsbürgerschaft zunehmend Akzeptanz, problematisch aber wird es bei der kollektiven Verleihung von Staatsbürgerschaften an ethnisch verwandte, national einheitliche Minderheitsbevölkerungsgruppen in Nachbarstaaten.

Beim „Symposium Doppelstaatsbürgerschaft“ werden die unterschiedlichen Aspekte von Doppelstaatsbürgerschaft interdisziplinär aus verfassungstheoretischer, politikwissenschaftlicher und soziologischer Sicht untersucht. Die Kommission für Migrations- und Integrationsforschung der ÖAW lädt ein, neben theoretischen Beiträgen auch Fallstudien zu einzelnen Ländern sowie erste Ergebnisse von Umfragen in Südtirol und unter Auslandsösterreichern zu diskutieren. Abschließend werden Vorschläge zur politischen Reform entwickelt. Das Symposium endet mit einer öffentlichen Podiumsdiskussion, bei der Expert/innen und Entscheidungsträger/innen, die Situation in Österreich aus politischer Sicht erörtern.

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Informationen

 

Termin:
19. Dezember 2019, 9:00 bis 19:00 Uhr

Ort:
Campus der Universität Wien, Aula
Spitalgasse 2, Hof 1.11
1090 Wien

Kontakt:
Dr. Johanna Friedl
T: +43 1 51581-3530
Kommission für Migrations- und Integrationsforschung der ÖAW

 

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