Mo, 30.09. – 05.10.2019

Bedrohte Sprachen bewahren

Mit dem Verschwinden einer Sprache geht ein Teil des kulturellen Erbes unwiederbringlich verloren. Ein Workshop an der ÖAW diskutiert Strategien und Methoden, wie Wissenschaft und Sprach-Communities einander unterstützen können, bedrohte Sprachen zu dokumentieren und wenn möglich auch wiederzubeleben.

© Thede Kahl
© Thede Kahl

Technologische Innovationen machen es leichter, dass Sprecher/innen bedrohter Sprachen und Forscher/innen, die jene Sprachen dokumentieren und erhalten wollen, zusammenarbeiten. Dennoch sind für den Erfolg und eine für beide Seiten befriedigende Kooperation noch einige Hürden zu überwinden.

Ein Trainingsworkshop an der ÖAW möchte dazu beitragen. „Documenting Vanishing Languages“, veranstaltet von der Kommission Vanishing Languages and Cultural Heritage der ÖAW in Kooperation mit dem Endangered Language Archive der SOAS University of London und dem Filmteam von Chouette Films, bringt Linguist/innen und Mitglieder kleinster Sprachgemeinschaften zusammen. Im Zentrum dieses Workshops stehen das Erlernen der Methoden, die Anwendung geeigneter Werkzeuge sowie das Vertrautwerden mit dem soziolinguistischen Kontext jeder Gemeinschaft. Ziel ist es, tragfähige Strategien für eine linguistische Dokumentation zu entwickeln, die sowohl dem wissenschaftlichen Anliegen als auch dem kommunikativen Anspruch der Sprachgemeinschaften gerecht wird. Als Gastvortragende konnten Lenore Grenoble, Linguistin an der University of Chicago, und Mark Turin, Linguist und Anthropologe an der University of British Columbia in Vancouver, gewonnen werden.

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Informationen

 

Termin:
30. September bis 5. Oktober 2019

Ort:
Österreichische Akademie der Wissenschaften
Wohllebengasse 12-14, Seminarraum 1
1040 Wien

Kontakt:
vlach(at)oeaw.ac.at
T: +43 1 51581-3650
Kommission Vanishing Languages and Cultural Heritage der ÖAW

 

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