Do, 05.09. – 07.09.2019

Identität und der Bruch mit „alten Wahrheiten“

Die Tagung des Literatur- und Kulturwissenschaftlichen Komitees der Österreichischen und der Ungarischen Akademie der Wissenschaften diskutiert den Einfluss kultureller Paradigmenwechsel auf die Konstruktion individueller und kollektiver Identität.

© Pixabay
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In Zentraleuropa traten historische Paradigmenwechsel – beispielsweise 1848, 1918, 1945 oder mit dem Ende des Kalten Krieges 1989 – abrupt zu Tage. Diese haben sich zwar durch langzeitige sozial-ökonomische Transformationen vorbereitet, bewirkten dann aber eine sprunghafte Veränderung des individuellen und kollektiven Bewusstseins.

Die vom Institut für Kulturwissenschaften und Theatergeschichte der ÖAW organisierte Jahrestagung des Literatur- und Kulturwissenschaftlichen Komitees der Österreichischen und der Ungarischen Akademie der Wissenschaften nimmt beide Perspektiven – jene der langen Dauer und jene der Plötzlichkeit – in ihrer Wirkung auf die Selbst- und Gesellschaftsreflexionen in den Blick. Unter dem Titel „Der Einfluss kultureller Paradigmenwechsel auf die Konstruktionen von individueller und kollektiver Identität“ setzt sie sich insbesondere damit auseinander, wie sich Autor/innen und Künstler/innen individuell auf die langsamen Änderungen kultureller Repräsentation beziehen.

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Informationen

 

Termin:
5. bis 7. September 2019

Ort:
Österreichische Akademie der Wissenschaften, Clubraum
Dr. Ignaz Seipel-Platz 2
1010 Wien

Kontakt:
Mag. Juliane Fink 
T: +43 1 51581-3310 
Institut für Kulturwissenschaften und Theatergeschichte der ÖAW

 

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