Technikfolgen-Abschätzung lernen

Die Technische Universität Wien nahm zum ersten Mal Technikfolgenabschätzung ins Lehrprogramm auf. 65 Studierende aus verschiedenen Disziplinen präsentierten ihrer Mikro-Projekte.

Der Festsaal im ersten Stock war sehr gut gefüllt; seitlich auf den Plakatwänden präsentierten die Studierenden stolz ihre Ergebnisse.

Die Vielfalt der Technikfolgen-Abschätzung

In Gruppenarbeit entstanden Poster zu den unterschiedlichsten Themen. Darunter die Blockchain, Elektromobilität und fahrerlose Autos, Augmented Reality, erneuerbare Energie, Nanotechnologie in der Medizin, künstliche Intelligenz sowie "smart home" und die älter werdende Gesellschaft und Pflege.

Stolz zeigte sich auch Kurt Matyas, Vizerektor für Lehre und Forschung und Initiator der neu eingeführten Lehrveranstaltung. In einer kurzen Ansprache beglückwünschte er die Studierende zu ihren Arbeiten. Er freue sich bereits auf die Fortsetzung in den kommenden Semestern.

Seitens des ITA waren Mahshid Sotoudeh, André Gazsó, Leo Capari und Walter Peissl im Einsatz.

"Wir konnten so viele Studentinnen und Studenten aus den teilweise doch sehr unterschiedlichen Disziplinen mit dieser Lehrveranstaltung erreichen und für die Technikfolgenabschätzung begeistern", zeigte sich die Lehrveranstaltungsleiterin Mahshid Sotoudeh von der Zusammenarbeit und der hohen Motivation der Teilnehmenden erfreut. "Interdisziplinäre Teams aus Elektrotechnik, Verfahrenstechnik, Architektur und Raumplanung, Technische Physik, Mathematik und Informatik haben sich gemeinsam mit den gesellschaftlich relevanten Themen auseinandergesetzt und über die Folgen der Technik reflektiert." Die Ergebnisse sprechen für sich, so sind sich die vier ITA-ExpertInnen einig.

Unter dem Namen "Summer School" ging der Lehrveranstaltung im Sommer 2017 ein zweitägiger Workshop voraus.

Links

Summer School 2017 – Video (Vimeo)

Folgen des technischen Fortschritts – Einführung in die Theorie und Praxis der Technikfolgenabschätzung (LV)

15.01.2018
Von: Thomas Bayer

65 Studierenede präsentieren im Festsaal der TU-Wien ihre TA-Mikroprojekte. (Foto: ITA)