Advanced Materials – Materials for the Future – Emerging Issues

12. Nanotrust-Tagung des Instituts für Technikfolgen-Abschätzung (ÖAW)

Wann: 9.-10. März 2020, 9-17 Uhr
Wo: VinziRast mittendrin, Währinger Straße 19, 1090 Wien
Veranstalter:  NanoTrust Projekt des ITA (ÖAW)
Anmeldung: Gloria Rose (gloria.rose[at]oeaw.ac.at)

NanoTrust, ein Projekt des Instituts für Technikfolgenabschätzung (ITA) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW) lädt aus gegebenem Anlass dieses Jahr gemeinsam mit der Erwin Schrödinger Gesellschaft für Nanowissenschaften (ESG) herzlich zu einer Veranstaltungsreihe rund um das Thema „Advanced Materials“ ein. Um Anmeldung wird gebeten, wir freuen uns auf Ihr Kommen!

Innovative Materialen (Advanced Materials) können viel: In Lebensmittelverpackungen werden etwa neuartige Additive verwendet, um die Produktlebenszeit zu erhöhen, in der Kunststoffindustrie können sie zur Verbesserung der physikalischen Eigenschaften beitragen. Es ergeben sich aber auch Herausforderungen, denn mögliche Auswirkungen dieser Materialien auf Mensch und Umwelt sind oft nicht umfassend erforscht. Ihre sichere Anwendung und eine nachhaltigen Entwicklung müssen aber gewährleistet sein.

ESG Think Tank zu Advanced Materials, 9. März, 9-17h

Aufgrund der thematischen Nähe wird die diesjährige NanoTrust-Tagung gemeinsam mit der Think Tank Veranstaltung der Erwin Schrödinger Gesellschaft für Nanowissenschaften (ESG) zum Thema „Advanced Materials in Medizin, Technik und Umweltschutz – Überblick und Diskussion zur Forschungslandschaft“ koordiniert. Diese findet am Vortag am selben Veranstaltungsort statt und wird aktuelle (EU)Projekte und Förderprogramme zu Advanced Materials hinsichtlich deren Zielrichtung und Auswirkung auf die Forschungslandschaft diskutieren.

NanoTrust Tagung, 10. März 9-17h

Die Anwendung innovativer Materialien oder Produkte schafft also "Emerging Issues", mit denen Forschung, Industrie und Behörden umgehen müssen. Erfahrungen aus der Nanotechnologie, etwa aus dem etablierten NanoTrust Projekt, liefern Ansätze, wie Risiken und Ungewissheiten im Kontext von neuen oder modifizierten Materialien mit einzigartigen oder verbesserten Funktionalitäten gehandhabt werden können. Die Erweiterung von Sicherheitsforschung und Risiko-Governance im Bereich Nanomaterialien auf innovative Werkstoffe soll auf dieser Tagung diskutiert werden, und nationaler Expertise und der internationalen Community zu Gute kommen.

Ziele der Veranstaltung:

  •  Aufbau einer entsprechenden Community zu Advanced Materials (innovativen Materialien) im deutschen Sprachraum
  • Wissens- und Erfahrungsaustusch zu möglichen Chancen und Risiken von Advanced Materials
  • Forschung-, Handlungs- und Regulierungsbedarf konkretisieren
  • Dialog zwischen verschiedenen Interessensgruppen initiieren (Forschung, Industrie, Behörden, Medien, KonsumentInnenschutz, Umweltschutz)
  • Bildung einer unabhängigen Plattform für den öffentlichen Diskurs zum Thema „neue Materialien und Produkte“
  • Schaffung geeigneter Prozesse zur Beurteilung von Risiken und Chancen neuer Materialien