Karen Kastenhofer

Mag.a Dr.in

Karen Kastenhofer ist Wissenschafts- und Technikforscherin und promovierte Biologin. Ihr Arbeitsbereich umfasst die Rekonstruktion unterschiedlicher (Techno)Wissenschaftskulturen, die Analyse öffentlicher Kontroversen sowie die Diskussion möglicher Governance-Modelle im Bereich der Lebenswissenschaften und Biotechnologien.

Ausbildung

Geboren 1974 in Wien und aufgewachsen in Niederösterreich, studierte Karen Kastenhofer Biologie und Humanökologie an den Universitäten Wien und Brüssel. Seit 1999 widmet sie sich verstärkt auch der Wissenschafts- und Technikforschung (Universität Wien und Institut für Interdisziplinäre Forschung und Fortbildung, IFF). Ihre Promotionsschrift (2005) behandelt die Wissenschaftskultur der Biologie.

Laufbahn

Karen Kastenhofer war von 1999 bis 2004 wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Abteilung Kultur- und Wissenschaftsanalyse des Instituts für Interdisziplinäre Forschung und Fortbildung (IFF) in Wien (Forschungsprojekt „Science as Culture“; universitäre Lehrgänge „Studium Integrale“ und „Wissenschaftskommunikation“, Leitung: R. Fischer, M. Arnold). Von 2005 bis 2007 folgte eine Forschungsstelle im Projekt „Nichtwissenskulturen“ der Universität Augsburg (Leitung: S. Böschen, J. Söntgen, P. Wehling). Seit 2007 ist sie am ITA im Arbeitsbereich „Governance kontroverser Technologien“ angestellt. 2010 war sie eingeladene Gastwissenschaftlerin am Centre for Analysis of Risk and Regulation (CARR) der London School of Economics, 2011/12 im Rahmen des Projekts THCL am BIOGUM der Universität Hamburg (Leitung: R. Kollek).

Ihre Arbeit wurde durch das österreichische Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung, das Deutsche Bundesministerium für Bildung und Forschung, die Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) und die Stadt Wien gefördert. Gegenwärtig ist sie Inhaberin einer Elise Richter Forschungsstelle, gefördert durch den österreichischen Wissenschaftsfonds (TEK, FWF Projekt V-383).

Ausgewählte Publikationen

Karen Kastenhofer veröffentlicht regelmäßig peer-reviewte Artikel in internationalen Fachzeitschriften, darunter: Science, Technology, and Human Values; Ecological Economics; Futures; Innovation: The European Journal of Social Science Research; Studies in History and Philosophy of Biological and Biomedical Sciences; Poiesis & Praxis; GAIA; sowie Buchbeiträge und Projektberichte.

Kontakt
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