Rio+20 – Kreativ-Preis für ITA-Gruppe

Eine besondere Auszeichung erhielten sieben SchülerInnen bei der Abschlussveranstaltung der “Rio+20”-Initiative im Radiokulturhaus am 12. Dezember: Sie bekamen für ihren am ITA entstandenen "Newsletter aus der Zukunft" einen eigens für sie entwickelten Kreativ-Preis.

Im Sommer haben SchülerInnen am ITA ihre Visionen für eine nachhaltige Zukunft entwickelt. Die Ergebnisse präsentierten sie in Form eines “Newsletters aus dem Jahr 2020”.

Schnuppern zum Thema Nachhaltigkeit

Nachhaltigkeit ist dann wirksam, wenn sie die Bedürfnisse von Menschen berücksichtigt. Das war auch das Ziel der vom Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung (BMWF) organisierten Initiative “RIO+20 - Wissenschaftler/innen und Jugendliche ziehen Bilanz". Rio+20 ermöglichte mehr als 300 Jugendlichen Einblicke in die österreichische Nachhaltigkeitsforschung. Die besten 25 Praktikumsberichte wurden von einer Jury ausgewählt und als Buch veröffentlicht.

ITA-Gruppe besucht Ars Electronica

Aufgrund der außergewöhnlichen Gestaltung des Berichtes der ITA-PraktikantInnen entschied sich das BMWF einen zweiten Preis zu vergeben: den Kreativ-Preis. Reinhard Edelmoser, Johanna Eichinger, Elisabeth Steiner, Julian Möhlen, Johannes Elsner, Niklas Loidl und Angel May Eyalil erhielten am 1. März einzigartigen Blick hinter die Kulissen der Ars Electronica. Dabei konnten sie sich auch mit dem Telenoid, einem in Japan entwickelten, menschenähnlichen Roboter unterhalten.

Die jungen PreisträgerInnen haben sich im Rahmen ihres Praktikums am ITA nach der CIVISTI-Methode mit Zukunftsfragen beschäftigt. Der fiktive Newsletter aus dem Jahre 2020 beleuchtet, inwieweit heutige Anstrengungen in Forschung und Gesellschaft in der Zukunft nachhaltig wirksam werden könnten, und welche kritische Fragen und Forschungsthemen behandelt werden sollen.

Transdisziplinäres Lernen im Vordergrund

Die Jurymitglieder zeigten sich vom Optimismus der Jugendlichen und der Kreativität der Texte angetan, Die Arbeiten wurden mit WissenschaftlerInnen verschiedenster Disziplinen erarbeitet, und sollen auch die Wichtigkeit von transdisziplinärem Lernen unterstreichen.

"Nachhaltigkeit ist weit mehr als ein Modewort, es durchdringt viele Bereiche von Politik und Wissenschaft. Die vielfältigen Projekte der jungen Menschen geben einen spannenden Einblick in ein Forschungsfeld, das in Österreich bereits auf Spitzenniveau liegt und in Zukunft immer mehr an Bedeutung gewinnen wird", so Wissenschafts- und Forschungsminister Dr. Karlheinz Töchterle bei der Preisverleihung.

Links

ITA-Projekt zu Rio+20

CIVISTI-Methode

Alle Beiträge finden sie hier auf der Website des Wissenschaftsministeriums

Buch: Hubert Dürrstein (Hrsg.): “Forschung für nachhaltige Entwicklung. Wissenschaft ler/innen und Jugendliche ziehen Bilanz.” Eine Initiative des BMWF anlässlich des Jubiläumsjahres Rio+20. Studienverlag. Innsbruck, Bozen, Wien. ISBN 978-3-7065-5257-8.

07.03.2013
Von: Denise Riedlinger, Mahshid Sotoudeh

Die SchülerInnen erhalten eine Spezial-Führung durch die Ars Electronica.