„Mitreden? Nur, wenn wir auch gehört werden.“

ITA-Video: Kurzstatements der Teilnehmenden des zweiten BürgerInnen-Panels

Was denken die Bürgerinnen und Bürger über Beteiligung zu Wissenschafts- und Forschungsfragen? Dieses Thema stand im Zentrum zweier Veranstaltungen des EU-Projekts PROSO. Ob Nanotechnologien, Ernährung und Gesundheit oder synthetische Biologie – der Grundtenor war klar: Bürgerinnen und Bürger wollen mitreden, aber: „Nur, wenn wir auch gehört werden“.

Zwar unterscheiden sich die Ideen, wie eine solche Beteiligung genau aussehen könnte, jedoch wurden – je nach Forschungsfeld – grundlegende Punkte im Zusammenhang mit allen Themen angesprochen.

Das ITA-Team bat zum Abschluss und nach der Ergebnispräsentation des zweiten Forums die Teilnehmenden vor die Kamera. In diesem kurzen Zusammenschnitt erzählen sie von ihren Eindrücken:

PROSO BürgerInnen Forum

Zu schade für die Schublade

Den Teilnehmenden war besonders wichtig zu erfahren, wo und wie ihr Input ankommt, denn: „Sich beteiligen nur für einen Bericht, der in der Schublade verwelkt, ist nicht, was wir wollen.“

Welche Rolle Bürgerinnen und Bürger in Beteiligungsprozessen übernehmen könnten, soll klar gemacht werden. So sehen sie ihre Rolle eher in der Beratung von grundlegenden Fragen, wie etwa, ob Forschung in gewissen Bereichen verstärkt werden sollte oder nicht; wissenschaftliche Detailfragen überlassen sie meist lieber den Expertinnen und Experten.

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05.04.2017
Von: Thomas Bayer

ITA-Video: Kurzstatements der Teilnehmenden des zweiten BürgerInnen-Panels (Bild: ITA)