Standardisierung von Nanotechnologien

Dieses Projekt zur Standardisierung von Nanotechnologien verweist auf die Bedeutung von Normungsarbeit und vermittelt, dass der Input der Wissenschaft wichtig und auch erwünscht ist.


Wissenschaftliche Expertise soll verstärkt in die Normungsarbeit integriert werden, um qualifizierte Beiträge der nationalen Forschungscommunity platzieren zu können. Das geplante Projekt zur Standardisierung von Nanotechnologien soll ein entsprechendes Bewusstsein schaffen und vermitteln, dass der Input der Wissenschaft wichtig und auch erwünscht ist.

Die Arbeit der Normung und Standardisierung ist in der akademischen Welt oft unbekannt. Aktivitäten auf diesem Gebiet gibt es im Bereich Nanotechnologie allerdings viele. Das ITA ist bereits jetzt in Österreich aktiv und verfolgt in dem Projekt das Ziel das wissenschaftliche Netzwerk rund um Normung und Standardisierung weiter auszubauen.

Auf internationaler Ebene laufen eine Vielzahl von Standardisierungsprojekten zu Nanotechnologie, vor allem auf ISO- und CEN-Ebene. Diese Aktivitäten werden regelmäßig vom Österreichischen Normungsinstitut ASI beobachtet und kommentiert. Dort dafür zuständig ist das Normungskomitee 052.73 „Nanotechnologie“. Das ITA stellt derzeit mit Dr. André Gazsó den Vorsitz dieses Komitees, das transdisziplinär besetzt ist (AUVA, BMVIT, TU Wien, BOKU, BioNanoNet u.a.).

Ziel ist, die Kommunikation zwischen den Normungsgremien und der österreichischen Nano-Expertise zu intensivieren um klare Vorstellungen darüber zu erlangen, welche Ziele Österreich bzw. österreichische Vertreter in der internationalen Nanostandardisierung verfolgen können. Die Normungsarbeit soll durch verstärktes Community-Building und Einrichtung entsprechender Kommunikationsprozesse nach und nach stärker mit der österreichischen Nanotechnologie-Expertise verknüpft werden.

Im Laufe dieses Prozesses soll auch Zusatzwissen zu Nano-F&E, Nanosicherheitsforschung und Technikfolgenabschätzung generiert, und für den offenen Austausch dokumentiert werden.