PRODIGEES

PRODIGEES erforscht die Auswirkungen der Digitalisierung auf Umwelt, Wirtschaft, Governance und Gesellschaft bis zum Jahr 2023. Es vereint Forschung zu Digitalisierung und transnationaler Wissenskooperation.


Schon in einer Welt vor COVID19 waren digitale Technologien ein mächtiges Werkzeug, um die Agenda 2030 der Vereinten Nationen für nachhaltige Entwicklung zu erreichen. Jetzt hat die globale Pandemie die Notwendigkeit für kohärentere transnationale Kooperationsnetzwerke offengelegt und den Anstoß für die Erforschung digitaler Innovationen und ihrer Anwendungen gegeben.

Im Zentrum des Projekts steht die komplementäre und vergleichende Forschung in verschiedenen Weltregionen. Ziel ist, ein besseres Verständnis dafür schaffen, wie Wirtschaftswachstum, staatliche Dienstleistungen, Transparenz, Klimamanagement und die Verfügbarkeit von Finanzdienstleistungen durch die Digitalisierung verbessert werden können. Erforscht werden auch die Herausforderungen, die sich aus ihren negativen Auswirkungen ergeben, wie z.B. die Verdrängung von Arbeitskräften, erhöhte Ungleichheiten, Machtasymmetrien zwischen Staaten und digitalen Plattformen und Fragen der Cybersicherheit und des Datenschutzes.

Das ITA ist dem Projekt im Dezember 2020 beigetreten und wird mit dem Konsortium durch die Entsendung von vier ITA-Forscher*innen zu den Themen Nachhaltigkeits-Governance sowie wirtschaftliche Auswirkungen der Digitalisierung zusammenarbeiten.

Das PRODIGEES-Konsortium