Systematisierung, Forschungsstand und Innovationspotentiale

Digitale Infrastrukturen nehmen inzwischen eine zentrale Rolle für die Wirtschaft, aber auch für unsere privaten und beruflichen Tätigkeiten ein. Wie Cybersecurity in Österreich gestaltet und umgesetzt wird und welche neuen Möglichkeiten sich auf globaler Ebene ergeben können, wird diese Studie für das Österreichische Parlament beleuchten.

Mit der fortschreitenden Digitalisierung, Vernetzung und Automatisierung vieler gesellschaftlicher Bereiche, vom Verkehr über Versorgung, Produktion bis zur Dienstleistungsbranche, steigt auch das Risiko, Cybergefahren ausgesetzt zu sein. Um Cyberbedrohungen effektiv zu begegnen, werden vielfältige Initiativen – insbesondere auf europäischer Ebene – verfolgt. Dazu gehören etwa die Zertifizierungen für Systeme und Produkte, Infrastrukturen für Digitale Autonomie oder die Agentur für Cybersicherheit.

Die Herausforderung besteht darin, Cybersicherheit nicht mehr alleine durch einige wenige Akteure in Staat, Wissenschaft und Wirtschaft zu entwickeln, sondern sie unter Einbeziehung verschiedener Fachgebiete und Expertisen in Multi-Stakeholder-Prozessen zu gestalten. Daraus wiederum ergeben sich neue Forschungsbedarfe, Bildungs- und Ausbildungsherausforderungen, aber auch neue Möglichkeiten für österreichische Anbieter von Technologien und Dienstleistungen für Cybersecurity, diese Lösungen auf globalen Märkten zum Einsatz zu bringen.

Diese vom AIT – Austrian Institute of Technology gemeinsam mit dem Institut für Technikfolgen-Abschätzung (ITA) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften durchgeführte Studie zielt darauf ab, österreichische Akteure und Aktivitäten zu identifizieren und ihr Potential im europäischen Rahmen einzuordnen. Ziel ist die Identifikation möglicher Handlungsfelder für das österreichische Parlament und eine Empfehlung für weitere Schritte.

Laufzeit

06/2021 – 12/2021

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