Wie nachhaltig ist Nano?

Thailändische und österreichische ForscherInnen tauschten sich dazu auf der 11. NanoTrust Tagung in Wien aus.

Seit über einem Jahrzehnt beschäftigt sich das Team rund um das Projekt “NanoTrust” am ITA mit den Nutzen und Risiken rund um Nanotechnologien. Die diesjährige NanoTrust-Konferenz, die am 30. Oktober stattfand, stellte u.a. die Frage, inwieweit Nanomaterialien zu mehr Nachhaltigkeit beitragen können.

Umwelteffekte und Wiederverwertung berücksichtigen

Können neue Konzepte und Modelle der Kreislaufwirtschaft Lösungsansätze bieten? Welchen Beitrag können Nanotechnologien und Advanced Materials beispielsweise in den Bereichen Energie, Chemikalienherstellung oder bildgebende Verfahren leisten? Der Einsatz künstlich hergestellter Nanomaterialien wird immer mit Fragen zu potenziellen Auswirkungen auf Gesundheit und Umwelt begleitet.

In einer Session zu „Eco-Waste und Lebenszyklusanalyse“ ging es unter anderem um die Risikoabschätzung in Bezug auf potenzielle negative Umweltauswirkungen von Nanomaterialien im Abfall- bzw. Abwasserstrom. Einig war man sich darin, dass Recycling und Entsorgung nicht die alleinige Aufgabe der Abfallwirtschaft sind, sondern schon früh bei der Entwicklung eines Produktes Beachtung finden sollen.

NanoTrust-Konferenz am ITA - Fotostream

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Konferenzübersicht
Projekt NanoTrust

04.12.2018
Von: Denise Riedlinger

Die 11. NanoTrust-Tagung fand diesmal in Zusammenarbeit mit der King Mongkut’s Universität für Technologie (KMUTT) aus Thailand statt. Österreichische und thailändische Nano-ExpertInnen wollen auch weiter im Bereich Wissenschaft und Bildung zusammenarbeiten. Die Kooperation entstand über die Teilnahme Österreichs beim Asia Nano Forum. (Bild: Werner Kabelka/ITA)