Konferenz: Zukunft | Macht | Technik

Bei der TA15 stehen diesmal verschiedene Ansätze des Vorausschauens im Mittelpunkt. Die Keynotes kommen von Armin Grunwald und Leena Ilmola-Sheppard.

Ein Blick in die Technik(folgen)-Zukunft

Ob Pläne, Prognosen, Szenarien oder Visionen: Aussagen über die Zukunft verweisen auf die Gegenwart, ihre Potentiale und Defizite. Das setzt voraus, dass heutige Entscheidungen zukünftige Handlungsbedingungen beeinflussen können. Erst wenn Zukunft als veränderbar wahrgenommen wird, macht Planung Sinn. Die diesjährige Konferenz behandelt den wechselseitigen Einfluss von (imaginierten) Zukünften und der gegenwärtigen Gestaltung gesellschaftlicher und technologischer Rahmenbedingungen.

Das Ungewisse vorhersehbar machen

Die beiden Keynotes beschäftigen sich mit der berechtigten Frage, in wieweit Zukunft in einer von globalen Unsicherheit geprägten Zeit planbar ist:  Für Leena Ilmola-Sheppard vom International Institute for Applied Systems Analysis (IIASA) war die Nachfrage für Zukunftsprognosen noch nie so groß wie heute – sie nennt etwa den arabische Frühling oder die Ukraine-Krise als Beispiele überraschender Wendungen im Weltgeschehen. Armin Grunwald, Leiter des Büros für Technikfolgen-Abschätzung beim Deutschen Bundestag (TAB),  geht auf den Einfluss von Szenarien und Zukunftsmodellen auf Methodik und Praxis der Technikfolgenabschätzung ein.

Anmeldeschluss war der 26. Mai 2015- Bei Fragen kontaktieren Sie bitte TAmail @ oeaw.ac.at.

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Termin:
Montag, 1. Juni 2015, Beginn: 09:00 Uhr
Österreichische Akademie der Wissenschaften (ÖAW)
Dr. Ignaz Seipel-Platz 2, 1010 Wien

18.12.2014

Ob Pläne, Prognosen, Szenarien oder Visionen: Aussagen über die Zukunft verweisen auf die Gegenwart, ihre Potentiale und Defizite. (Grafik: ITA)