ITA-Seminar, 30. Mai 2017, 16:00 Uhr: Vera BÜHLMANN (TU Wien)

Wie lässt sich "technisches Können" in "adäquater Weise" adressieren?

Der Vortrag stellt laufende Forschungsprojekte und -Interessen der Abteilung für Architekturtheorie und Technikphilosophie (ATTP) der Technischen Universität Wien vor: Ein Bericht zu einer "Ethik des Codierens" (EU Horizon 2020), ein Europäisches, interdisziplinäres Netzwerk zum Thema eines philosophischen Materialismus und einer Quasi-Physik von Daten (COST Action New Materialism: How Matter comes to Matter), Grundlagenforschung zu den Themen "Digital Gnomonics" und "Quantum Literacy" von DoktorandInnen an der ETH Zürich und an der ATTP der TU Wien.

Vera Bühlmann, Univ. Prof. Dr. phil., ist seit September 2016 Leiterin der Abteilung Architekturtheorie und Technikphilosophie – ATTP an der Technischen Universität Wien. Seit 2010 hat sie am Institut für Technik in der Architektur ITA (Professur für CAAD) an der ETH Zürich das lLaboratory for Applied Virtuality aufgebaut und geleitet. Zusammen mit Ludger Hovestadt ist sie Herausgeberin der Applied Virtuality Book Series bei Birkhäuser. Ursprünglich hat sie Englische Sprach- und Literaturwissenschaft, Philosophie und Medienwissenschaft studiert, an der Universität Zürich, und 2009 mit einer Arbeit zur Technikphilosophie an der Universität Basel promoviert. Sie arbeitet gegenwärtig an einer Monographie zum Werk des französischen Philosophen Michel Serres (1930 - ), speziell zu seinem Verständnis von Wissenschaft, und zur Rolle der mathematisch-technischen Informationstheorie sowie des "architektonischen Modells" darin (für Bloomsbury Press London, geplant 2018).