2. NanoTrust-Konferenz (29.9.2008)

Nanotechnologies - The Present State of Regulation

Datum:
29. September 2008

Ort:
ÖAW – Österreichische Akademie der Wissenschaften 
1010 Wien, Dr. Ignaz Seipel-Platz 2
Sitzungssaal (1. Stock)

 

 

Technologischer Fortschritt muss von der ständigen Überprüfung seiner Folgen und (unerwünschten) Auswirkungen auf Gesundheit, soziale Gerechtigkeit oder ökologische Risiken begleitet werden. Dies stellt die Europäische Kommission in ihrem Bericht „Towards a European Strategy for Nanotechnology“ (herausgegeben am 12. Mai 2004) fest. Der so genannte „integrierte, sichere und verantwortliche Zugang“ ist seitdem Kern der EU-Nanotechnologie-Politik: dementsprechend muss jegliche Nutzung von Nano-Wissenschaft und Nano-Technologie mit der Befolgung der EU-Schutzrichtlinien für öffentliche Gesundheit, Sicherheit und Umweltschutz einher gehen. Erst kürzlich veröffentlichte die EU-Kommission den Bericht „Regelungsaspekte bei Nanomaterialien“
(17. Juni 2008), in dem die EU-Gesetzgebung betreffend wesentliche Bereiche, in denen Nano-Materialien produziert werden oder schon am Markt erhältlich sind, untersucht wurde/wird.

Dieser vom Institut für Technikfolgen-Abschätzung organisierte Workshop war die Fortsetzung des Workshops von 2007 („Risk Governance of Nanotechnologies: The International State-of-the-Art“) und gab einen aktuellen Überblick über den Stand der Rechtsvorschriften in einigen relevanten Bereichen wie Sicherheit am Arbeitsplatz, KonsumentInnenschutz und die Verwendung chemischer Substanzen.