Cleaner Technologies

Cleaner Technologies im 4. Rahmenprogramm der EU

In Österreich gibt es eine große Anzahl lokaler bzw. regionaler Umweltinitiativen, die sich mit den Einsatzmöglichkeiten von Umwelttechnologien befassen. Diese Aktivitäten entsprechen in vielen Fällen den Intentionen der umweltpolitischen Zielsetzungen der Bundesregierung. Das Umweltministerium beauftragte daher das Institut für Technikfolgen-Abschätzung mit einer Untersuchung lokaler bzw. regionaler Initiativen in unterschiedlichen umwelttechnologischen Bereichen hinsichtlich deren möglicher Rolle als strategische Partner der Umwelttechnologiepolitik. Es wurden die Möglichkeiten und Grenzen der Initiativen in der Umsetzung sowie deren Ausbreitung und Vernetzung untersucht. Dazu wurde auch ein Workshop mit Vertretern von lokalen und regionalen Initiativen, Landes- und Bundesbehörden, Beratungsorganisationen und Forschungseinrichtungen abgehalten. Ziel des Workshops war es, Maßnahmen zu erarbeiten, die dazu dienen, die Umsetzung von Umwelttechnik durch regionale Initiativen möglichst effizient zu unterstützen.

Die Ergebnisse zeigen, daß für das Umweltministerium vor allem in folgenden Bereichen konkrete Unterstützungsmöglichkeiten für lokale/regionale Eigeninitiativen bestehen: Sensibilisierung der Bürger durch offensive Informationspolitik zu wichtigen umweltpolitischen Themen, Wegweiserhilfen für engagierte Bürger durch den Informations- und Beratungsdschungel im Umweltbereich, Strukturhilfen zur bundesweiten Vernetzung thematisch verwandter Initiativen, Übersichtshilfen über "Werkzeuge" für Berater von Initiativen, Forcierung von Reflexionsworkshops für diese Berater.

Laufzeit
01/1995 - 12/1996
Kontaktpersonen