21.11.2013

Begann die Globalisierung in Asien?

Das dritte internationale Kolloquium der European Society for Studies of Central Asia and Himalayan Regions zum Thema Interaction in the Himalayas and Central Asia“ findet nächste Woche unter großer internationaler Beteiligung an der Österreichischen Akademie der Wissenschaften in Wien statt.

Mönche, Kloster Alchi (1200) (J. Poncar)

Grenzen kultureller Geographien – real und imaginiert – sind nicht erst in der Gegenwart durchlässig geworden und dynamischen Prozessen unterworfen. Formen von Transfer, Translation und Transformation waren in besonderem Maße für den Himalayaraum (inkl. Tibet) und Zentralasien als Kontakt- und Interaktionszonen zwischen Indien, Iran und China von großer Bedeutung.

Prozesse der Mobilität sind für diese Regionen nicht nur aufgrund der religiösen Praxis charakteristisch, wie etwa im Fall von Pilgerreisen oder aufgrund gemeinsamer religiöser Schulzugehörigkeiten von weit voneinander entfernten politisch-religiösen Zentren mit großer Ausstrahlungskraft. Durch Handelsbeziehungen und diplomatische Netzwerke – und damit verbundenen Formen von Prestigekultur – kam es überdies zu Verflechtungen und Überlappungen in geographischen, politischen und ökonomischen Zonen mit unterschiedlichen religiösen Systemen und Praktiken.

Die Auseinandersetzung mit diesen dynamischen Prozessen von Transfer, Translation und Transformation ist ein Hauptinhalt des 3. Internationalen SEECHAC-Kolloquiums. Die Tagung dient dabei als Plattform für die Präsentation, Diskussion, Analyse und Zusammenschau von aktuellen Forschungen und Informationen aus verschiedenen regionalen Wissensgebieten, Gattungen und Fachdisziplinen. Ziel ist es, neue Erkenntnisse über diese Prozesse in vormodernen und modernen Gesellschaften der genannten Gebiete zu gewinnen, sowie im Zug anschliessender Ausarbeitung zu veröffentlichen.

SEECHAC (European Society for Studies of Central Asia and Himalayan Regions, Paris) ist eine Vereinigung, die offen für WissenschafterInnen verschiedener sozial- und geisteswissenschaftlicher Disziplinen ist. Sie hat sich die Vermehrung des Wissens und die Vertiefung des Verständnisses der Geschichte, der sozialen Organisationen sowie der Religionen und Künste der genannten Gebiete zum Ziel gesetzt. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Erforschung von Zusammenhängen zwischen visuellen Aspekten (Bild), schriftlichen Quellen (Text) und religiösen Praktiken.

Die Vortragenden kommen aus diversen regionalen, thematischen und historischen Arbeitsfeldern und Fachbereichen und repräsentieren namhafte nationale und internationale wissenschaftliche Einrichtungen wie:

  • CNRS, Collège de France, École Pratique des Hautes Études, Paris
  • Department of Inner Asian Studies, University ELTE Budapest
  • Exzellenzcluster Asien und Europa, Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg
  • Goldsmiths, University of London; University of Oxford
  • Humboldt-Universität zu Berlin; Ludwig-Maximilians-Universität, München
  • Institut für Sozialanthropologie, Österreichische Akademie der Wissenschaften, Wien
  • Institut für Südasien-, Tibet- und Buddhismuskunde, Universität Wien
  • Mongolian University of Science and Technology, Ulaanbaatar
  • New York University und Rubin Museum, New York

VeranstalterInnen:

Dr. Christiane Kalantari, Dr. Maria-Katharina Lang, Doz. Dr. Guntram Hazod, Dr. Christian Jahoda, Institut für Sozialanthropologie der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Wien; Prof. Jorinde Ebert, Universität Wien; SEECHAC (Paris).

 

Download PDF

Terminaviso:
3. Internationales SEECHAC Kolloquium: Interaction in the Himalayas and Central
Asia: Processes of Transfer, Translation and Transformation in Art, Archaeology,
Religion and Polity from Antiquity to the Present Day
25.–27. November 2013
Österreichische Akademie der Wissenschaften
A-1010 Wien, Dr.-Ignaz-Seipel-Platz 2
Sitzungssaal (1. Stock)

Programm:
Siehe www.oeaw.ac.at/sozant/files/Events/programm_seechac.pdf

Kontakt:
Dr. Christian Jahoda
Institut für Sozialanthropologie
Österreichische Akademie der Wissenschaften
Apostelgasse 23, A-1030 Wien
T: +43 (1) 51581 6459
christian.jahoda@oeaw.ac.at

 

21.11.2013

Begann die Globalisierung in Asien?

Das dritte internationale Kolloquium der European Society for Studies of Central Asia and Himalayan Regions zum Thema Interaction in the Himalayas and Central Asia“ findet nächste Woche unter großer internationaler Beteiligung an der Österreichischen Akademie der Wissenschaften in Wien statt.

Mönche, Kloster Alchi (1200) (J. Poncar)

Grenzen kultureller Geographien – real und imaginiert – sind nicht erst in der Gegenwart durchlässig geworden und dynamischen Prozessen unterworfen. Formen von Transfer, Translation und Transformation waren in besonderem Maße für den Himalayaraum (inkl. Tibet) und Zentralasien als Kontakt- und Interaktionszonen zwischen Indien, Iran und China von großer Bedeutung.

Prozesse der Mobilität sind für diese Regionen nicht nur aufgrund der religiösen Praxis charakteristisch, wie etwa im Fall von Pilgerreisen oder aufgrund gemeinsamer religiöser Schulzugehörigkeiten von weit voneinander entfernten politisch-religiösen Zentren mit großer Ausstrahlungskraft. Durch Handelsbeziehungen und diplomatische Netzwerke – und damit verbundenen Formen von Prestigekultur – kam es überdies zu Verflechtungen und Überlappungen in geographischen, politischen und ökonomischen Zonen mit unterschiedlichen religiösen Systemen und Praktiken.

Die Auseinandersetzung mit diesen dynamischen Prozessen von Transfer, Translation und Transformation ist ein Hauptinhalt des 3. Internationalen SEECHAC-Kolloquiums. Die Tagung dient dabei als Plattform für die Präsentation, Diskussion, Analyse und Zusammenschau von aktuellen Forschungen und Informationen aus verschiedenen regionalen Wissensgebieten, Gattungen und Fachdisziplinen. Ziel ist es, neue Erkenntnisse über diese Prozesse in vormodernen und modernen Gesellschaften der genannten Gebiete zu gewinnen, sowie im Zug anschliessender Ausarbeitung zu veröffentlichen.

SEECHAC (European Society for Studies of Central Asia and Himalayan Regions, Paris) ist eine Vereinigung, die offen für WissenschafterInnen verschiedener sozial- und geisteswissenschaftlicher Disziplinen ist. Sie hat sich die Vermehrung des Wissens und die Vertiefung des Verständnisses der Geschichte, der sozialen Organisationen sowie der Religionen und Künste der genannten Gebiete zum Ziel gesetzt. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Erforschung von Zusammenhängen zwischen visuellen Aspekten (Bild), schriftlichen Quellen (Text) und religiösen Praktiken.

Die Vortragenden kommen aus diversen regionalen, thematischen und historischen Arbeitsfeldern und Fachbereichen und repräsentieren namhafte nationale und internationale wissenschaftliche Einrichtungen wie:

  • CNRS, Collège de France, École Pratique des Hautes Études, Paris
  • Department of Inner Asian Studies, University ELTE Budapest
  • Exzellenzcluster Asien und Europa, Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg
  • Goldsmiths, University of London; University of Oxford
  • Humboldt-Universität zu Berlin; Ludwig-Maximilians-Universität, München
  • Institut für Sozialanthropologie, Österreichische Akademie der Wissenschaften, Wien
  • Institut für Südasien-, Tibet- und Buddhismuskunde, Universität Wien
  • Mongolian University of Science and Technology, Ulaanbaatar
  • New York University und Rubin Museum, New York

VeranstalterInnen:

Dr. Christiane Kalantari, Dr. Maria-Katharina Lang, Doz. Dr. Guntram Hazod, Dr. Christian Jahoda, Institut für Sozialanthropologie der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Wien; Prof. Jorinde Ebert, Universität Wien; SEECHAC (Paris).

 

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Terminaviso:
3. Internationales SEECHAC Kolloquium: Interaction in the Himalayas and Central
Asia: Processes of Transfer, Translation and Transformation in Art, Archaeology,
Religion and Polity from Antiquity to the Present Day
25.–27. November 2013
Österreichische Akademie der Wissenschaften
A-1010 Wien, Dr.-Ignaz-Seipel-Platz 2
Sitzungssaal (1. Stock)

Programm:
Siehe www.oeaw.ac.at/sozant/files/Events/programm_seechac.pdf

Kontakt:
Dr. Christian Jahoda
Institut für Sozialanthropologie
Österreichische Akademie der Wissenschaften
Apostelgasse 23, A-1030 Wien
T: +43 (1) 51581 6459
christian.jahoda@oeaw.ac.at