Institut für Iranistik / Institute of Iranian Studies Österreichische Akademie der Wissenschaften
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Geschichte der Institutsbibliothek

 

Mit der Gründung des Instituts für Iranistik im November 2002 wurde beschlossen, dem Institut eine große iranistische Fachbibliothek beizugeben. Dies wurde für notwendig erachtet, weil es in Österreich keine iranistische Fachbibliothek gibt und Bücher iranistischen Inhalts nur nach ihren anderen Fachgehalten in Wiener Bibliotheken zu finden sind, etwa in kunsthistorischen, sprachwissenschaftlichen oder historischen Bibliotheken.
Das Ziel der Bibliotheksgründung war es, für die eigenen MitarbeiterInnen, aber auch für externe ForscherInnen einen wissenschaftlichen Arbeitsapparat für Iranistik zu schaffen und überhaupt eine international abstrahlende iranistische Fachbibliothek in Österreich zu etablieren.

Auftrag und Funktion einer jeden Bibliothek lassen sich in drei Aufgaben unterteilen, nämlich das bewusste Sammeln, Verwalten und Verfügbarmachen der Bestände. Dies verhält sich mit einer Spezialbibliothek wie der des Instituts für Iranistik in gleicher Weise.

Die ersten fünf Jahre waren dem Aufbau der Bibliothek gewidmet. Dies geschah durch den Erwerb verschiedener Vor- und Nachlässe, aber auch durch großzügige Schenkungen ganzer Nach- bzw. Vorlässe, Schenkungen von Einzelpersonen sowie durch einige institutionelle Donatoren. Durch diesen Erwerb von Komplettbibliotheken aus Nach- bzw. Vorlässen kamen heute vergriffene, aber für das Fach Iranistik maßgebliche historische Studien und auch ältere persische Quellensammlungen und Darstellungen in den Bestand der Bibliothek des IfI. Die bei Kompletterwerbungen unvermeidlichen Dubletten wurden zum Teil im Dublettentausch mit den Universitätsbibliotheken Bamberg und Bonn getauscht. Darüber hinaus hat das Institut von einer Dublettenschenkung der Staatsbibliothek München profitiert. Im Gegenzug konnte das IfI Partnerinstitutionen wie den Institutsbibliotheken Krakau und Budapest Dubletten und Tripletten zur Verfügung stellen. Zusätzlich zu den Komplettanschaffungen wurden und werden durch systematische Neukäufe antiquarische und aktuelle Beschaffungslücken geschlossen. Seit 2003 wurden ca. 16.000 - 17.000 Bände Bücher und Zeitschriften in die Bibliothek aufgenommen. Diese sind zum überwiegenden Teil inventarisiert. Die Katalogisierung der Bestände wird jedoch bei dem gegenwärtigen Personalstand noch einige Jahre in Anspruch nehmen.

 
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  zuletzt geändert am: 13.06.2014