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Dr.

Hildegard Schmoller

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Hildegard Schmoller ist wissenschaftliche Projektmitarbeiterin, Projektkoordinatorin und Mit-Herausgeberin des Gemeinsamen Österreichisch-Tschechischen Geschichtsbuches am Forschungsbereich Geschichte der Habsburgermonarchie.

Kurzbiografie


Studium der Geschichte und Politikwissenschaft an der Universität Wien und der Karlsuniversität Prag. Ihre mit drei Preisen ausgezeichnete Dissertation verfasste sie über das Münchner Abkommen als tschechischer Gedächtnisort. Seit 2011 ist sie als freiberufliche Historikerin tätig. Seit 2015 ist sie wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Neuzeit und Zeitgeschichtsforschung der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. 

Forschungsschwerpunkte


Zeit: Neuere Geschichte und Zeitgeschichte mit Schwerpunkt 20. Jahrhundert
Raum: Ostmittel- und Südosteuropa, im Speziellen die Tschechoslowakei und ihre Nachfolgestaaten
Themen: Österreichisch-Tschechische Beziehungsgeschichte, Religiöse Kulturen, Erinnerungskulturen und kollektives Gedächtnis, Visuelle Medien, Genderforschung

Wichtigste Publikationen


  • Die Dritte Tschechoslowakische Republik aus österreichischer Sicht. In: Kunštát, Miroslav; Šebek, Jaroslav; Schmoller, Hildegard; (Hg.): Krise, Krieg und Neuanfang. Österreich und die Tschechoslowakei in den Jahren 1933-1948. Schriftenreihe der Ständigen Konferenz österreichischer und tschechischer Historiker zum gemeinsamen kulturellen Erbe. SKÖTH-Bd. 2, LIT-Verlag Wien 2017, S. 177-203.
  • Das Paneuropäische Picknick als österreichischer Gedächtnisort zum Fall des Eisernen Vorhangs. In: Fendl, Elisabeth et al. (ed.): Jahrbuch für deutsche und osteuropäische Volkskunde. 25 Jahre Erinnerung an das geteilte Europa. Münster, New York 2015, S. 34-54.
  • Der Gedächtnisort „Münchner Abkommen“ als Manifestation tschechischer Selbstbildnisse. In: Fritz, Regina; Sachse, Carola; Wolfrum, Edgar (ed.): Nationen und ihre Selbstbilder. Post-diktatorische Gesellschaften in Europa. Wallenstein Verlag, Göttingen 2008, S. 90-107.

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