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Dr.

Michael Portmann

michael.portmann(at)oeaw.ac.at
+43-1-51581-7309

Michael Portmann ist Senior Research Associate am Forschungsbereich Geschichte der Habsburgermonarchie und seit 2015 Leiter des FWF-Projektes „Between Sultan and Emperor. Imperial Legacies, Loyalties and Governance in Ottoman-Habsburg Borderlands, 1800-1900.“

Kurzbiografie


Studium der Geschichte und Slawistik an der Universität Wien. Stipendiat der ZEIT-Stiftung Hamburg (2003-2005). Promotion im Jahr 2005 zum Thema „Die kommunistische Revolution in der Vojvodina 1944-1952. Politik, Gesellschaft, Wirtschaft, Kultur“. Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Historischen Kommission der ÖAW seit 2006; Lehrbeauftragter an den Universitäten Wien und Bern. Träger des Richard G. Plaschka-Preises der ÖAW (2010). 

Forschungsschwerpunkte


Epochen: 19. und 20. Jahrhundert
Räume: Südosteuropa, Habsburgermonarchie im internationalen Kontext
Themen: Internationale Geschichte, Staat und Gesellschaft, Kollektividentitäten, Borderland Studies, Kommunismusforschung, Nationalitätenpolitik

Wichtigste Publikationen


  • Herrschaft, Krieg und moderne Staatlichkeit: Das Osmanische Reich und Europa im Vergleich (15. bis 19. Jahrhundert). In: Maximilian Graf / Barbara Haider-Wilson (Hgg.), Orient und Okzident (Wien 2016), S. 93-129.
  • Die Vojvodina, in: Michael Metzeltin / Oliver Jens Schmitt (Hgg.), Das Südosteuropa der Regionen (Wien 2015), S. 313-348.
  • Politische Geschichte Südosteuropas 1918-1945, in: Konrad Clewing / Oliver Jens Schmitt (Hgg.), Geschichte Südosteuropas. Vom frühen Mittelalter bis zur Gegenwart (München 2011), S. 554-596
  • Die Nation als eine Form kollektiver Identität? Kritik und Konsequenzen für die Geschichtswissenschaft, in: Marija Wakounig / Wolfgang Mueller / Michael Portmann (Hgg.), Nation, Nationalitäten und Nationalismus im östlichen Europa. Festschrift für Arnold Suppan zum 65. Geburtstag (Wien 2010), S. 33-47.
  • Die kommunistische Revolution in der Vojvodina 1944-1952. Politik, Gesellschaft, Wirtschaft, Kultur. Wien 2008.