privat

Dr.

Nana Miyata

nanamiyata55(at)gmail.com

Nana Miyata ist Gastwissenschaftlerin am INZ.

Kurzbiografie


BA in Liberal Arts an der International Christian University in Tokyo 2003, MA im Fach Japanologie (HF), Sinologie und Vgl. Religionswissenschaft (NF) an der Universität Bonn 2007. Promotion an derselben Univ. im Fach Japanologie 2012. Miyata war an der Konzeption und Durchführung der Ausstellung „150 Jahre deutsch-japanische Beziehungen“ beteiligt, die vom Auswärtigen Amt zum Jubiläum der diplomatischen Beziehungen im Jahr 2011 initiiert wurde. Forschungsstipendiatin von der Fritz Thyssen Stiftung von 2011 bis 2012. Weiteres Studium (MSc) im Bereich der Sozialwissenschaften an der Universität Edinburgh 2015. Von 2012 bis 2013 und momentan Gastwissenschaftlerin im INZ der ÖAW in Wien.

Forschungsschwerpunkte


Zeit: 16.-20. Jh.
Raum: Japan, Europa (insbesondere Österreich u. Deutschland)
Themen: Diplomatische u. Kulturelle Beziehung zwischen Europa und Japan (mit Schwerpunkt auf Österreich und Deutschland), Geistesgeschichte, Japan bezogene Quellenforschung in deutscher Sprache 

 

Wichtigste Publikationen


  • Michael Moser (1853-1912). Sieben Jahre in japanischen Diensten 1869-1876. Tagebücher, Briefe und Essays. Herausgegeben zusammen mit P. Pantzer. München: Iudicium Verlag, 2018 (Die Japanische Übersetzung von Miyata wird im April 2018 bei Bensei-Shuppan in Tokyo erscheinen, ca. S. 430 Seiten)
  • Kindai-nihon no nikki no gakusai-kenkyū: Nichi-ō hikaku no shiza kara [Interdisziplinäre Forschung über Tagebücher im Modernen Japan aus der vergleichenden Perspektive zwischen Japan und Europa] In Tanaka, Y. (hg.) Nikki bunka kara kindai-Nihon wo tou [Modernes Japan in der Tagebuchkultur]. Tokyo: Kasama-shoin, 2018, S. 457-486.
  • For whom are the Humanities?: From a comparative perspective of the history of research on autobiographical writings in Europe and Japan. In Bunmei. Special Edition: Dialogue between Civilizations. Kanagawa: Tōkai University, Institute of Civilization Research, 2017, S. 164-180.
  • Nichi-doku kōryū 150-nen no kiseki [150 Jahre Japanisch-Deutsche Beziehungen], herausgegeben zusammen mit H. Hakoishi u. P. Pantzer. Tokyo: Yūshōdō (unterstützt von der Deutschen Botschaft in Tokyo), 2013, 345 Seiten.
  • Die Übernahme der chinesischen Kultur in Japans Altertum: Kultureller Wandel im innen- und außenpolitischen Kontext. Dissertation, University of Bonn. Berlin, Münster, Wien, Zürich, and London: LIT-Verlag (Tübinger Ostasiatische Forschungen / Tübingen East Asia Research, BUNKA-WENHUA. Vol. 22), 2012, 352 Seiten.