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Dr.

Börries Kuzmany

boerries.kuzmany(at)oeaw.ac.at
+43-1-51581-7332

Börries Kuzmany ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Forschungsbereich Geschichte der Habsburgermonarchie und Projektleiter des ERC-Projekts „Nicht-territoriale Autonomie als eine Form des europäischen Minderheitenschutzes“.

Kurzbiografie


Studium der Geschichte und Slawistik in Wien, Paris und Moskau. Promotion 2008 im Rahmen eines Kooperationsdoktorat (Cotutelle) zwischen den Universitäten Wien und Paris Sorbonne. Er war Postdoktorand im Doktoratskolleg „Das österreichische Galizien und sein multikulturelles Erbe“ an der Universität Wien, Schrödinger-Stipendiat an der Central European University und APART-Stipendiat am Institut für Neuzeit- und Zeitgeschichteforschung und dem Institut für die Wissenschaften vom Menschen. 2017 warb er einen ERC Starting Grant zum Thema des Transfers nicht-territorialer Formen nationaler Selbstverwaltung ein.

Forschungsschwerpunkte


Zeit: Mitte 18. bis Mitte 20. Jahrhundert
Raum: Habsburgermonarchie, Ost(mittel)europa, insbesondere Polen, Ukraine, Sowjetunion
Themen: Nationalismusforschung, Minderheiten, Ideengeschichte, Stadtgeschichte, Grenzräume, Jüdische Geschichte, Migrationsforschung, Kulturwissenschaften, Transfer und Vergleich

Wichtigste Publikationen


  • Brody. Eine galizische Grenzstadt im langen 19. Jahrhundert (Wien/Köln/Weimar, Böhlau, 2011). Englische Übersetzung: Brill 2017.
  • Aufnahmeland Österreich. Über den Umgang mit Massenflucht seit dem 18. Jahrhundert (Wien, Mandelbaum 2017). Zusammen mit R. Garstenauer
  • Habsburg Austria: Experiments in Non-territorial Autonomy. In: Ethnopolitics 15/1, 2016, 43–65.
  • Brody always on my mind. Mental mapping of a Jewish city. In: East European Jewish Affairs 43/2, 2013, 162–188.
  • Center and Periphery at the Austrian-Russian Border: The Galician Border Town of Brody in the Long Nineteenth Century. In: Austrian History Yearbook 42, 2011, 67–88.
  • Getrennt und doch verbunden. Grenzstädte zwischen Österreich und Russland 1772–1918 (Wien/Köln/Weimar, Böhlau, 2011). Zusammen mit P. Adelsgruber und L. Cohen.