Dr.

Maximilian Graf

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Maximilian Graf (Europäisches Hochschulinstitut, Florenz) ist Projektleiter des Projekts zur Biografie Franz Mareks am Forschungsbereich Geschichte der Habsburgermonarchie.

Kurzbiografie


Maximilian Graf studierte Geschichte an der Universität Wien und promovierte im Jahr 2012. Von 2010 bis 2016 war er an der Österreichischen Akademie der Wissenschaften und an der Universität Wien tätig. 2013 war er Chercheur Associée am Centre Marc Bloch in Berlin und 2017 Visiting Scholar an der Stanford University. Seine Arbeiten wurden mit mehreren Preisen ausgezeichnet: Karl-von-Vogelsang Staatspreis in der Förderkategorie 2014, Dr.-Alois-Mock-Wissenschaftspreis 2015, beste Publikation der philosophisch-historischen Klasse der ÖAW (Jubiläumsfonds der Stadt Wien für die ÖAW) 2017. Drittmittelakquise beim FWF, dem Jubiläumsfonds der Österreichischen Nationalbank, dem Zukunftsfonds und Stiftungen im Ausland.

Forschungsschwerpunkte


Zeit: Das lange 20. Jahrhundert
Raum: Österreich, Europa und die Welt
Themen: Internationale Geschichte des Kalten Krieges und Kommunismusforschung

Wichtigste Publikationen


  • Europa und die deutsche Einheit. Beobachtungen, Entscheidungen und Folgen (Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht, 2017). Zusammen mit Michael Gehler.
  • Franz Marek. Beruf und Berufung Kommunist. Lebenserinnerungen und Schlüsseltexte (Wien: Mandelbaum, 2017). Zusammen mit Sarah Knoll.
  • Österreich und die DDR 1949–1990. Politik und Wirtschaft im Schatten der deutschen Teilung (Wien: ÖAW, 2016).
  • Österreich im Kalten Krieg. Neue Forschungen im internationalen Kontext (Göttingen: V&R unipress, 2016). Zusammen mit Agnes Meisinger.
  • An Austrian mediation in Vietnam? The superpowers, neutrality, and Kurt Waldheim’s good offices. In Sandra Bott/Jussi Hanhimaki/Janick Schaufelbuehl/Marco Wyss (eds.), Neutrality and Neutralism in the Global Cold War. Between or within the blocs?, (London: Routledge, 2016), 127–143. Zusammen mit Wolfgang Mueller.