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Dr.

Wladimir
Fischer-Nebmaier

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Wladimir Fischer-Nebmaier ist wissenschaftlicher Mitarbeiter und Bandherausgeber bei der Edition der Protokolle des österreichischen Ministerrates 1848−1918 (insbesondere deren digitale Edition) am Forschungsbereich Kulturelles Erbe.

Kurzbiografie


Wladimir Fischer-Nebmaier hat Slavistik und Geschichte an der Universität Wien studiert. Er lehrt Geschichte an der Universität Wien. Fischer-Nebmaier hat in zahlreichen Forschungsprojekten über die Mobilisierung nationalen Begehrens im 19. Jahrhundert, transnationales Identitätsmanagement von MigrantInnen in der Großstadt, Repräsentationen und Selbstrepräsentationen südosteuropäischer Eliten, historische Soziolinguistik der Frühen Neuzeit, sowie Literaturen und Popularkulturen am Balkan mitgearbeitet bzw. diese geleitet. Derzeit bearbeitet er Band VIII der Protokolle des österreichischen Ministerrates 1848−1918 über die Zeit des Ersten Weltkrieges.

Forschungsschwerpunkte


Zeit: spätes 18. bis Ende 20. Jahrhundert.
Raum: Habsburgermonarchie; Südosteuropa; transatlantische Geschichte.
Themen: Politik, Kultur, Medien, Migration.

Wichtigste Publikationen


  • (mit A. Steidl und J. Oberly) From a Multi-Ethnic Empire to a Nation of Nations: Austro-Hungarian Migrants in the US, 1870–1940, Innsbruck 2017.
  • (hrsg. mit M.P. Berg) Narrating the City: Histories, Space, and the Everyday, Oxford-New York 2015.
  • (hrsg. mit W. Heindl, A. Millner, W. Müller-Funk) Räume und Grenzen in Österreich-Ungarn 1867–1914. Kulturwissenschaftliche Annäherungen, Tübingen-Basel 2010.
  • Dositej Obradović als bürgerlicher Kulturheld. Zur Formierung eines serbischen bürgerlichen Selbstbildes durch literarische Kommunikation 1783–1845, Frankfurt/M. e.a. 2007.

Vollständige Liste auf Zotero.org

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