Mag.

Ágoston Zénó Bernád

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Ágoston Zénó Bernád ist seit 2015 wissenschaftlicher Mitarbeiter des durch die Nationalstiftung für Forschung, Technologie und Entwicklung geförderten Projektes „Mapping historical networks: Building the new Austrian Prosopographical | Biographical Information System“ (APIS) am Forschungsbereich Kulturelles Erbe, Österreichisches Biographisches Lexikon.

Kurzbiografie


Studium der Vergleichenden Literaturwissenschaft und Ungarischen Literaturgeschichte an der Universität Wien; CEEPUS-Stipendium an der Universität Szeged (Ungarn). 2006–2012 Projektmitarbeiter („Digitale Quellenedition – Königreich Ungarn“) und Lehrbeauftragter an der Abteilung für Vergleichende Literaturwissenschaft und der Abteilung für Finno-Ugristik der Universität Wien. 2012–2015 freier Mitarbeiter am Österreichischen Biographischen Lexikon. Seit 2015 Mitarbeiter des Projekts APIS und seit 2017 Doktorand an der Universität Hildesheim, arbeitet an einer Dissertation über die Beziehungen zwischen der Österreichischen und der Ungarischen Akademie der Wissenschaften während des Kalten Krieges.

Forschungsschwerpunkte


Zeit: Ende 18. bis Ende 20. Jahrhundert
Raum: Zentraleuropa, Habsburgermonarchie, insbesondere Ungarn und Siebenbürgen
Themen: Digital Humanities, Biographik, Historische Netzwerkforschung, Wissenschaftsgeschichte, Mediengeschichte

Wichtigste Publikationen


  • Europa baut auf Biographien. Aspekte, Bausteine, Normen und Standards für eine europäische Biographik, Wien: new academic press, 2017, Hg. gem. mit Christine Gruber und Maximilian Kaiser
  • Europäische Biographik während des Kalten Krieges. Zur Geschichte der Kooperation zwischen dem Österreichischen Biographischen Lexikon und wissenschaftlichen Institutionen in Ungarn 1956–1989, in: Á. Z. Bernád, Ch. Gruber, M. Kaiser (eds.), Europa baut auf Biographien, Wien, 2017, 81–105.
  • Communities in biographischen Netzwerken, in: W. Aigner, Th. Moser, K. Blumenstein, M. Zeppelzauer, M. Iber, G. Schmiedl (eds.), FMT 2017. Proceedings oft the 10th Forum Media Technology and 3rd All Around Symposium (= CEUR Workshop Proceedings 2009), St. Pölten: CEUR-WS.org, 2017, 83–87. http://ceur-ws.org/Vol-2009/fmt-proceedings-2017-paper12.pdf (gem. mit M. Kaiser, S. M. Mair, A. Rind)
  • Zur Mehrsprachigkeit des ungarischen Pressewesens im 18. Jahrhundert am Beispiel der Privilegirten Anzeigen (1771–1776), in: J. Laakso, J. Domokos (eds.), Multilingualism and Multiculturalism in Finno-Ugric Literatures, Wien: LIT Verlag, 2012, 47–59.
  • Wissensvermittlung zur Ehre der Nation. Das Programm des Ungrischen Magazins und die Informationsvermittlung über Siebenbürgen am Beispiel der Beiträge des Johann Seivert, in: J. Frimmel, M. Wögerbauer (eds.), Kommunikation und Information im 18. Jahrhundert. Das Beispiel der Habsburgermonarchie (= Buchforschung. Beiträge zum Buchwesen in Österreich 5), Wiesbaden: Harrassowitz Verlag, 2009, 321–330.