Nicht-territoriale Autonomie als eine Form des europäischen Minderheitenschutzes

Die geistes- und politikgeschichtliche Reise einer Idee, 1850–2000


(c) B. Kuzmany

Dieses vom Europäischen Forschungsrat (ERC) geförderte Forschungsprojekt widmet sich einem wenig bekannten Konzept, um mit nationaler Vielfalt innerhalb eines Staates umzugehen. Bei nicht-territorialen Autonomieformen ist weder das Individuum noch ein bestimmtes Gebiet Träger der Selbstverwaltung, sondern die als korporative Einheit verstandene Volksgruppe selbst. Dieses ERC-Projekt untersucht diese, in der Habsburgermonarchie in Theorie und Praxis entstandenen Idee. Darüber hinaus widmet sich unser Team aus vier Forschern der ideologischen Anpassungsfähigkeit dieses Konzepts in der Zwischenkriegszeit. Schließlich untersuchen wir in wie weit nicht-territoriale Autonomieformen bis heute im europäischen Minderheitenschutz diskutiert werden.

Weitere Information finden Sie auf der Projektwebseite: NTAutonomy

Kontakt


Dr. Börries Kuzmany (Projektleitung)

Timo Aava, MA
Mag. Anna Adorjáni
Mag. Anna Exinger
Oskar Mulej, MA