MITTELEUROPÄISCHE SCHULEN V (ca. 1410–1450)

Wien und Niederösterreich, ca. 1410–1450


AutorInnen: Katharina Hranitzky, Veronika Pirker-Aurenhammer, Susanne Rischpler, Martin Roland, Michaela Schuller-Juckes, Christine Beier, Andreas Fingernagel, Alois Haidinger, unter Mitarbeit von Margit Elsigan, Michael Fleischmann, Martin Haltrich, Irina von Morzé, Anna Reisenbichler, Georg Schendl, Friedrich Simader und Maria Stieglecker

Projektleitung: Prof. Dr. Gerhard Schmidt (+)

Herausgeber: Dr. Andreas Fingernagel

Redaktion: Dr. Susanne Rischpler (Würzburg)

Betreuung der Drucklegung: Dr. Martin Roland

FWF-Projekt: P16995, P 14403-ARS sowie Eigenmittel der ÖAW

Die Forschungen zur Datierung der Papiere wurden von Maria Stieglecker und Georg Schendl im Rahmen des ÖAW-Projekts "Wasserzeichen des Mittelalters" (WZMA) vorgenommen.
Nationaler Kooperationspartner: Universität Wien / Institut für Kunstgeschichte

Im Rahmen des Projektes erschien 2002 der Band „Mitteleuropäische Schulen II (ca. 1350–1410) Österreich - Deutschland – Schweiz“. Daran anschließend wurde die Bearbeitung der aus diesen Gebieten stammenden Handschriften der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts begonnen. Darunter befinden sich Prunkhandschriften, die von den führenden Wiener Meistern für Kaiser Friedrich III. ausgeschmückt wurden, sowie andere wichtige Bestände; unter diesen sind die wissenschaftsgeschichtlich interessanten Wiener Universitätshandschriften besonders hervorzuheben.

Mitteleuropäische Schulen V - Inhaltsverzeichnis


Die genaue Beschreibung der Handschriften, ihrer Illustrationen und oft kunstvollen Einbände sowie die Identifizierung der in ihnen überlieferten Texte erschließen nicht nur der Kunstgeschichte ein wichtiges, oft noch unbekanntes Material, sondern sie sind auch für andere Wissenschaftszweige (z. B. Kulturgeschichte, Germanistik, u. ä.) sowie für ein breiteres Publikum von Interesse. So konnten die Forschungsergebnisse des gegenwärtigen Projekts bereits für einige große Ausstellungen der letzten Jahre (wie „Gotik Schätze Oberösterreich“, Linz 2002, oder „Im Anfang war das Wort“ Wien 2003) genützt werden. Aufgrund der großen Materialfülle werden die Beschreibungen auf je zwei Doppelbände (Text-und Tafelband) aufgeteilt.