26.09.2017

Schloss Pöggstall - Zwischen Region und Kaiserhof

Andreas Zajic kuratiert große Sonderausstellung zur Niederösterreichischen Landesausstellung 2017

Wie kommt es dazu, dass in Pöggstall in den 1530er Jahren eines der damals modernsten Renaissance-Schlösser Mitteleuropas gebaut wurde?

Warum arbeiteten mehrere berühmte italienische Künstler zuerst im Südlichen Waldviertel, bevor Sie am Habsburgerhof in Wien tätig wurden?

Warum entwarf Albrecht Dürer den größten Wappenholzschnitt seines Werks während eines Abendessens mit den Pöggstaller Schlossherren?

Diese und andere Fragen klärt die neueste Forschungsergebnisse zur Bau-, Nutzungs- und Funktionsgeschichte des Schlosses vermittelnde Sonderausstellung zur Niederösterreichischen Landesausstellung 2017 in Pöggstall. Zusammen mit dem Bauforscher Peter Aichinger-Rosenberger kuratierte Andreas Zajic, Leiter der Abteilung Editionsunternehmen und Quellenforschung – MIR, die große Sonderschau, die noch bis zum 12. November höchstrangige Kunstwerke aus internationalen Museen an ihrem ursprünglichen Standort im Südlichen Waldviertel zusammenführt und auch nach dem Ende der Landesausstellung als Dauereinrichtung vor Ort verbleibt.