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Katrin Miglar (Wien),  Ana-Maria Surugiu (Wien): Bildverweise in Monika Helfers autofiktionalen Familienromanen.
doi: 10.1553/spk54_2s223

This essay examines the references to pictures and images in the autofictional novel volumes ›Die Bagage‹ (2020), ›Vati‹ (2021), and ›Löwenherz‹ (2022) by Monika Helfer and aims to show  which aesthetic procedures are used in the fictionalization of autobiographical life material. The focus will be on those passages in the novels in which paintings and photographs are used as bridges to memory, as well as those in which the processes of drawing, designing, and composing are used as metaphors for writing from and about memory. Central to this are intermedial references that expand the aesthetic experience of reading and (as well as challenging) reception;
at the same time, a reading that emphasizes intermediality should open up new ways of understanding Helfer’s work.

Dieser Aufsatz geht den Verweisen auf Bilder und Bildlichkeit in den autofiktionalen Romanbänden ›Die Bagage‹ (2020), ›Vati‹ (2021) sowie ›Löwenherz‹ (2022) von Monika Helfer nach und möchte offenlegen, welche ästhetischen Verfahrensweisen darin für die Fiktionalisierung von autobiografischem Lebensmaterial Anwendung finden. Der Fokus liegt dabei zum einen auf jenen Romanpassagen, die Gemälde und Fotografien als Brücken zu Erinnerungen verwenden, sowie zum anderen auf jenen Passagen, in denen Verfahren des Zeichnens, Entwerfens und Komponierens als Metaphern für das Schreiben aus und über Erinnerung stehen. Zentral sind
intermediale Bezüge, welche die ästhetische Erfahrung des Lesens erweitern und die Rezeption (heraus-)fordern; zugleich soll eine die Intermedialität betonende Lesart neue Wege zum Verständnis von Helfers Werk eröffnen.