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Andjelka Krstanović (Banja Luka) Der Diskurs über die Autorschaft in Handkes Erzählung ›Langsame Heimkehr‹. doi: 10.1553/spk54_2s189

This article analyses the discourse on authorship in Peter Handke’s ›Langsame Heimkehr‹, published in 1979 and part of the tetralogy of the same name. Handke’s reference to his authorship has been programmatically elaborated since his first work, ›Die Hornissen‹; in ›Langsame Heimkehr‹ he summarises what will remain formative in the rest of his work – and also positions himself about the autobiographical basis of his writing. The analysis focuses on two narrative
levels – plot and discourse – and draws on literary-theoretical considerations of the genre of autofiction. The aim is to clarify what kind of image of the author is projected through autofictionalisation and what basic constituents determine Handke’s authorship.

Die vorliegende Arbeit analysiert den Diskurs über die Autorschaft in der Erzählung ›Langsame Heimkehr‹ von Peter Handke, die 1979 veröffentlicht wurde und Teil der gleichnamigen Tetralogie ist. Handke hat seinen Bezug auf die eigene Autorschaft seit seinem Erstling ›Die Hornissen‹ programmatisch ausgearbeitet; in ›Langsame Heimkehr‹ fasst er zusammen, was im weiteren Opus prägend bleiben wird – und positioniert sich auch in Hinblick auf die autobiographische Grundlage seines Schreibens. Bei der Analyse fokussiert die Arbeit zwei narrative Ebenen – Handlung und Diskurs – und stützt sich dabei auf literaturtheoretische Überlegungen zur Gattung der Autofiktion. Das Ziel ist zu verdeutlichen, was für ein Bild des Autors durch die Autofiktionalisierung projiziert wird, und welche Grundkonstituenten die
Autorschaft von Handke bestimmen.