Isolde Vogel

MA

Tel.   (+43 1) 515 81 – 3306
isolde.vogel(at)oeaw.ac.at

 

Biographie

Geb. 1992 in Berlin, BA BA MA

Absolventin des interdisziplinären Masterstudiengangs Zeitgeschichte und Medien an der Universität Wien, 2020, mit Abschlussarbeit im Bereich der Visuellen Antisemitismusforschung ("Antisemitismus im Bild. Die Ikonologie der Zeitschrift 'Aula'"). Zuvor Bachelorstudien der Bildungswissenschaft und Internationalen Entwicklung an der Universität Wien.

Seit 2019 Projektmitarbeit für Yad Vashem (Recherche, Erforschung, Eingrenzung und Sammeln von Holocaust-bezogenen Daten und Quellen in österreichischen Archiven), 2020 Projektmitarbeit an der ÖAW zu Schule in der Zwischenkriegszeit (Wissenschaftliche Aufarbeitung der Geschichte des BMBWF), 2021 Mitarbeit im Projekt ERUM (Enhancing Research Understanding through Media) der Universität Wien für die Erstellung von englischsprachigem Lehrmaterial zu "Conspiracy Myths. The World of Universal Explanations" (Zu Geschichte und Ideologie von Verschwörungsmythen und Antisemitismus) , 2021 Co-Kuration der Ausstellung "Das Wiener Modell der Radikalisierung. Österreich und die Shoah" (Zusammenarbeit von hdgö, ÖAW, IfZ Universität Wien und Verein zur Förderung kulturwissenschaftlicher Forschungen, Eröffnung 15.10.2021 am Heldenplatz in Wien), seit 2021 Projektmitarbeit an der ÖAW zur wissenschaftlichen Aufarbeitung der Geschichte des BMBWF (Handlungsfeld Schule und Unterricht in der Zeit des Nationalsozialismus).

Forschungsschwerpunkte

Geschichte und Ideologie des Nationalsozialismus, Holocaust-Forschung, (Visuelle) Antisemitismusforschung, Erinnerungspolitik

Publikationen

„Orte des jüdischen Lebens im nationalsozialistischen Wien. Auf den Spuren der Familie Mezei.“ (Podcast, 45 min), gemeinsam mit Elisabeth Czerniak, in: Gemeinde-Kunst-am-Bau, Edition Angewandte, hg. von Jan Svenungsson und Flora Zimmeter (erscheint 2022).

„Erinnerungskultur in Kärnten/Koroška“, in: Handbuch – Umgang mit der NS Zeit in Österreich, hg. von Heidemarie Uhl und Martin Tschiggerl (erscheint voraussichtlich 2021).

„Das Wiener Wiesenthal Institut für Holocauststudien“, in: ebendort (erscheint voraussichtlich 2021).

„Das Wiener Modell der Radikalisierung. Österreich und die Shoah“, gemeinsam mit Michaela Raggam-Blesch und Heidemarie Uhl, in: Begleitpublikation zur gleichnamigen Ausstellung, Haus der Geschichte Österreich, hg. von Monika Sommer, Michaela Raggam-Blesch und Heidemarie Uhl, 2021.

„Ideologie des Schaffens“, zu Geschichte und Ideologie des Begriffes der ‚Kulturschaffenden', in: KUPF Zeitung der Kulturplattform Oberösterreich, März 2021

„‚Kulturschaffende‘. Warum dieser Begriff eine Alternative braucht“. Interview in: Deutschlandfunk Kultur, April 2021

„‚Das Heeresgeschichtliche Museum hat ein systematisches Problem.‘ Im Gespräch mit Ljiljana Radonić über das HGM, das bis heute NS-Verbrechen relativiert“, in: MALMOE Nr. 91, März 2020

„Falsche Kapitalismuskritik und struktureller Antisemitismus“, gemeinsam mit Sebastian Schneider, in: gezeit, Zeitschrift der Fakultätsvertretung Geisteswissenschaft, 2016.

Projekte am IKT

Wissenschaftliche Aufarbeitung der Geschichte des BMBWF